Türen zu

Durch richtiges Heizen Energie und Geld sparen

Die Heizung ist mit Abstand der größte Energiefresser im Haushalt. Damit liegt hier auch das größte Sparpotenzial. Zum Beginn der Heizsaison gibt Techem Tipps, wie Sie mit einfachen Mitteln beim Heizen Energie sparen können. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die eigenen Finanzen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Private Haushalte verursachen knapp ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland. Rund 75 Prozent dieser Energie entfällt alleine auf das Beheizen der Räume. Wie Sie Heizkosten sparen können, zeigen acht einfache Tipps vom Energiedienstleister Techem.

Weniger und effizienter heizen

  • Senken Sie die Raumtemperatur leicht ab. Meist reichen 20 Grad im Wohnzimmer, 18 Grad in der Küche. Faustregel: Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Energie.
  • Eine Stunde vor dem Schlafengehen die Heizkörpertemperatur in den Wohnräumen um fünf Grad zu reduzieren spart bis zu 30 Prozent Heizkosten. Rollläden verstärken die isolierende Funktion der Fenster und sollten deshalb bei Dunkelheit geschlossen werden.
  • Lange Gardinen, Verkleidungen und Möbel vor dem Heizkörper treiben die Wärme nach draußen. Die Folge: bis zu 20 Prozent mehr Energieverbrauch. Heizkörper sollten daher möglichst frei stehen.
  • Wärme drinnen und Kälte draußen halten

  • Spalten und Fugen bei Türen und Fenstern müssen gut abgedichtet sein. Der Kerzen-Test vor dem Fenster oder der Tür zeigt, ob alles dicht ist: Wenn sich die Flamme nicht mehr bewegt, bleibt die kalte Luft draußen.
  • Regelmäßiges, kurzes Lüften erleichtert die Frischlufterwärmung. Beim Stoßlüften statt gekippter Fenster entweicht nur die Wärme der verbrauchten Luft - in Möbeln und Wänden bleibt sie erhalten und hilft die frische Luft schnell zu erwärmen. Vor und während des Lüftens sollten die Heizkörperthermostate geschlossen werden.
  • Türen zu weniger oft benutzten Räumen sollten stets geschlossen bleiben, damit wärmere Luft aus stärker geheizten Räumen nicht in sie eindringen und unnötig mitheizen kann. So wird auch vermieden, dass sich feuchte Luft, die durch Duschen oder Kochen entstanden ist, an den kalten Wänden niederschlägt. Besonders in Räumen mit Außenwänden kann sich sonst auf Dauer Schimmel bilden.
  • Wartung und Vorsorge

  • Gluckert die Heizung, so enthält das Wasser, das den Heizkörper erwärmt, Luftblasen und Sie sollten die Heizung entlüften. Da Luft Wärme schlechter leitet als Wasser, geht wertvolle Energie verloren. Ist die Luft raus, kann das Wasser regelmäßig und geräuschlos zirkulieren und den Heizkörper gleichmäßig erwärmen.
  • Achten Sie beim nächsten Umzug darauf, ob das neue Zuhause auch unter energetischen Gesichtspunkten geeignet ist. Vermieter sind seit 1.1.2009 verpflichtet, bei Neuvermietung ihren Mietern einen Energieausweis vorzulegen. Dieser gibt Auskunft über den Energieverbrauch des Gebäudes - und damit das Ausmaß Ihrer Nebenkosten!
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