Effektiver

DSK: Mit Umstrukturierungen "Fit für die Zukunft"

Bis 2012 will die Deutsche Steinkohle AG ihre Mitarbeiterzahl halbieren, schon jetzt wird der Vorstandsbereich verkleinert. Drei Vorstandsmitglieder werden künftig drei Bereiche leiten: Servicebereich, Zentralbereich und wertschöpfenden Kernbereich. DSK-Chef Tönjes wird zudem Mitglied im RAG-Vorstand.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Herne (red) - Die Deutsche Steinkohle AG (DSK) baut zukünftig auf noch schnellere und effektivere Strukturen. Ende 2005 wird die "neue" DSK aufbauorganisatorisch in drei Bereiche aufgestellt sein. "Damit sichern wir den Abbau von Steinkohle weit über das Jahr 2012 hinaus", erläutert DSK-Vorstandsvorsitzender Bernd Tönjes.

Verwaltung und Dienstleistungen sollen nun an zukünftige Bedürfnisse angepasst werden. So sinkt beispielsweise die Zahl der DSK-Vorstandsmitglieder von vier auf drei. Sie führen künftig ebenso viele Bereiche: den Zentralbereich, den Servicebereich und den wertschöpfenden Kernbereich.

Der Zentralbereich bündelt die strategisch steuernden Funktionen der DSK mit dann noch 200 Mitarbeitern. Die Hauptverwaltung wird sich somit künftig auf steuernde Funktionen beschränken. Im wertschöpfenden Kernbereich, mit sämtlichen Bergwerken sowie der Kokerei Prosper, findet die Konzentration auf den eigentliche Produktionsprozess "Kohle und Koks" statt. Der Servicebereich mit vier Servicecentern unterstützt den Zentral- und Kernbereich mit technischen, logistischen, kaufmännischen und Personal-Dienstleistungen.

Die gesamte Neustrukturierung der DSK soll bis Ende 2005 mit Beteiligung der Mitbestimmungsgremien abgeschlossen werden. Um eine enge Verzahnung mit der RAG Aktiengesellschaft zu gewährleisten, wird DSK-Vorstandsvorsitzender Bernd Tönjes neben seiner bisherigen Funktion ab 1. Juli 2004 weiteres Mitglied im RAG-Vorstand. Bis Ende 2012 soll die Anzahl der Beschäftigen "sozialverträglich" von heute knapp 40 000 auf etwa 20 000 Belegschaftsmitglieder gesenkt werden.

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