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DSA Gespräche mit RWE: Stromnetz wird weiterhin genutzt

Schrecken ohne Folgen? Nach Angaben des Hamburger Stromversorgers DSA werden die etwa 3000 Kunden im Gebiet von RWE auch weiterhin von der DSA mit Strom versorgt. Nach Gesprächen mit RWE Net, die der DSA am Freitag die Netznutzung untersagt hatte, seien die ausstehenden Forderungen beglichen worden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Wie der Hamburger Stromversorger DSA mitgeteilt hat, werden nach Gesprächen mit der RWE Net AG die ausstehenden Forderungen umgehend beglichen. Wie das strom magazin am vergangenen Freitag berichtete, hatte die RWE Net AG der Deutschen Strom AG aufgrund ausstehender Forderungen den Stromvertrieb über das Verteilnetz der RWE untersagt.

Die DSA wird die Beträge anweisen, um eine Pflichtversorgung der etwa 3000 betroffenen Kunden zu vermeiden. Entgegen der Aussagen von RWE handelt es sich nach DSA-Angaben dabei aber nur um rund 84 000 Euro. RWE hatte von Außenständen in Höhe von einer Million Euro gesprochen. Damit werden die 3000 betroffenen DSA-Kunden im Verteilnetz der RWE nun unverändert durch die DSA versorgt.

Hintergrund waren Verhandlungen zwischen RWE Net und der DSA über die Höhe der in Rechnung gestellten Netznutzungsentgelte, die die DSA für zu hoch erachtet. Die RWE gewährte in diesem Zusammenhang in einem abgeschlossenen Vergleich den Nachlass von Netznutzungsentgelten in Höhe von 30 Prozent, teilte die DSA heute mit.

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