Konstant

Dow Jones-/VIK-Strompreisindex für März 2002

Im März haben Industrieunternehmen in Deutschland durchschnittlich 6,391 Cent pro Kilowattstunde Strom bezahlt. Das geht aus dem Dow Jones-/VIK-Strompreisindex hervor. Diesen wird es in der bekannten Form ab Mai nicht mehr geben.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Der für ganz Deutschland errechnete Dow Jones-/VIK-Strompreisindex für Industriekunden lag im März 2002 unverändert gegenüber dem Vormonat bei 6,391 Cent pro Kilowattstunden. Der Regelzonen-Index für die Verbundunternehmen ohne Strom- und Mehrwertsteuer, aber einschließlich EEG und KWKG: BEWAG 6,749 Cent pro Kilowattstunde, EnBW 7,151 Cent pro Kilowattstunde, E.ON (Süd) 5,685 Cent pro Kilowattstunde, E.ON (Nord) 6,570 Cent pro Kilowattstunde, HEW 7,91 Cent pro Kilowattstunde, RWE 6,056 Cent pro Kilowattstunde sowie VEAG 6,756 Cent pro Kilowattstunde.

Nach vier Jahren wird der Dow Jones-/VIK-Strompreisindex aufgrund der veränderten Marktverhältnisse in der bisher bekannten Form eingestellt. Ab Mai 2002 wird der VIK einen entsprechenden Ersatz anbieten. Der neu entwickelte Index soll die Preisentwicklung für Industrieunternehmen zukünftig besser darstellen.

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