Silvester-Klassiker

Dinner for One: Schäden durch Butler nicht versichert

Wenn beim "Dinner for One" Butler James das Tigerfell beschädigt und die Tischdecke bekleckert, kommt ein hübsches Schadenssümmchen zusammen. Die Allianz hat dazu eine fiktive Schadensakte angelegt. Allerdings wären die Schäden im realen Leben wohl nicht versichert.

Haftpflicht© Erwin Wodicka / Fotolia.com

München – Butler James sorgt beim Silvester-Klassiker "Dinner for One" für einen Schaden von 2.120 Euro. Teuerster Posten sei das Tigerfell mit Reparaturkosten von rund 2.000 Euro, teilte die Allianz am Donnerstag in München mit. Zudem sei der Teppich stark ramponiert und die Tischdecke mit Wein- und Speiseflecken übersät.

Betrunkener Butler gilt als Wiederholungstäter

Der Münchner Versicherungskonzern hat eine fiktive Schadensakte für die Geburtstagsfeier von Miss Sophie erstellt, die seit 1963 die Deutschen am Silvestertag in Sektlaune bringt. "Als Angestellter von Miss Sophie sind die Missgeschicke von Butler James als Eigenschäden der Arbeitgeberin anzusehen und damit nicht versichert", sagt Allianz-Expertin Mirjana Hasdorf-Achatz. Da sich der Butler während des Menüs mit Sherry, Weißwein, Champagner und Portwein betrinkt, gelte er als Wiederholungstäter. "Da müssten wir natürlich aus versicherungsrechtlicher Sicht überlegen, zu welchen Konditionen wir ihn künftig versichern."

Das im Jahr 1963 produzierte 18 Minuten dauernde Besäufnis "Dinner for One oder Der 90. Geburtstag" wird am Silvestertag hauptsächlich von diversen dritten Programmen übertragen.

Quelle: DPA

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