Die Zukunft von proKlima ist gesichert

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Zukunft des bundesweit einmaligen Klimaschutz-Fonds aus Hannover kann auch dann gesichert werden, wenn die Stadtwerke Hannover sich weiterhin schwierigen Wettbewerbsbedingungen stellen müssen. Dafür hatten die Städte Hannover, Langenhagen, Seelze und Laatzen sowie die Stadtwerke Hannover schon bei der Gründung von proKlima vorgesorgt. Eine Anpassungsklausel im Partnerschaftsvertrag ermöglicht es ohne weiteres, den gewinnabhängigen Beitrag der Stadtwerke Hannover als größten Einzahler in den Fonds zu reduzieren. Das ist nötig, weil die Gewinne des Unternehmens im liberalisierten Strommarkt ab April 1999 stark zurückgegangen sind. Trotzdem kommen für das laufende Jahr über acht Millionen Mark an Fonds-Volumen zusammen. Und sogar für das Jahr 2001 werden bei realistischen Prognosen zu den schrumpfenden Gewinnen immerhin noch gut sieben Millionen Mark im Fördertopf sein.


Die Qualität der Breitenförderprogramme in den Bereichen Gebäudeoptimierung und Solarenergie ist also nicht in Gefahr. Auch die proKlima-Beiträge zur Altbau-Kampagne "Der (H)Eissbär" und zur Solar-Kampagne "Solarenergie kommt!" stehen nicht in Frage. Zurückhaltung muss es allerdings bei den Förderbeträgen für sehr große Einzelprojekte geben. Aber auch hier wird die Kreativität des proKlima -Teams im Haus der Stadtwerke Hannover AG Wege finden, Engagement und Klimaschutzprojekte im Fördergebiet der beteiligten Partnerstädte zu motivieren.


Anfang Juli 2000 tagt das Kuratorium zu einer Vergaberunde für Einzelprojekte vor der Sommerpause - das bedeutet Antragstellung bis spätestens 20. Juni. Weitere Informationen unter Fon: 0511-4301970.

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