Die Grünen: Es gibt keine Alternative zum Dialog

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Anlässlich des Ausscheidens der Umweltverbände aus dem Energiedialog erklären der Fraktionsvorsitzende Rezzo Schlauch und Michaele Hustedt, energiepolitische Sprecherin:


"Wir bedauern es sehr, dass sich die Umweltverbände nicht länger am Energiedialog der Bundesregierung beteiligen wollen. Der Energiedialog ist der richtige Weg für eine Verständigung aller Kräfte auf gemeinsame Aufgaben und Ziele. Nur so entsteht Investitionssicherheit und Innovationsdynamik. Ein Dialog verlangt von den Teilnehmern die politische Reife, von Maximalpositionen abzurücken und eine gemeinsame Schnittmenge zu formulieren. Außerhalb des Energiedialogs können die daran beteiligten Gruppen selbstverständlich wie bislang weitergehende Positionen verfechten.


Der Energiedialog wird trotzdem erfolgreich weitergeführt. Die Belange des Umweltschutzes werden nun im wesentlichen von Bündnis 90/Die Grünen vertreten. Noch nie waren Umweltinteressen in der Politik und der Gesellschaft so präsent wie heute. Die bisherigen Diskussionen im Rahmen des Energiedialogs sind dafür ein Zeugnis. Es zeichnet sich ein vor wenigen Jahren noch für nicht möglich gehaltenes Einverständnis darüber ab, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Effizienztechnologien sowie die rationelle Verwendung von Energie eine wichtige Zukunftsaufgabe ist.


Wir fordern die Umweltverbände auf, wieder an den Tisch des Dialogs zurückzukehren. Wir können gemeinsam viel eher erreichen, dass die Ökologie den ihr zu kommenden Platz in der Wirtschaftspolitik einnimmt."

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