Die Grünen: Einheitlicher Kurs zum Atomausstieg

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Regierungspartei "Die Grünen" hat sich gestern darauf geeinigt, an ihrem Parteitag ( vom 17. bis 19. März in Karlsruhe) einen gemeinsamen Leitantrag zum Ausstieg aus der Atomenergie zu beschließen. Auch Umweltminister Jürgen Trittin hat sich für einen einheitlichen Kurs entschieden. Fraktionssprecherin Kerstin Müller sprach sich indessen gegen ein Ultimatum für die Energieversorger aus.


Der Leitantrag liegt bisher nur in Eckpunkten vor, die eine Gesamtlaufzeit von 30 Jahren für die 19 deutschen Atomkraftwerke vorsehen. Danach sollen die Meiler abgeschaltet werden. "Die Grünen" haben sich jedoch darauf geeinigt, die heutigen Expertengespräche abzuwarten und das Papier dann noch einmal zu überarbeiten. Generell bestehe jedoch der Wunsch, mit den Atombetreibern zu einer Einigung zu kommen. Die nordrhein-westfälische Umweltministerin Bärbel Höhn ist überzeugt davon, dass ein Ausstieg nur im Konsens mit der Industrie realisiert werden könne.

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