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Die Energie-Diät: Tag der offenen Tür im Passivhaus in Bordesholm

Die Energiestiftung Schleswig-Holstein fördert den Bau von Häusern, die besonders wenig Energie verbrauchen, mit bis zu 15 000 DM. Ein Pilotprojekt konnte jetzt in Bordesholm besichtigt werden.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Kürzlich konnten sich Interessierte im schleswig-holsteinischen Bordesholm über die Besonderheiten der Passivhausbauweise informieren und dabei ein solches besichtigen. Für die zukunftsorientierte Bauweise überreichte die Energiestiftung Schleswig-Holstein eine Plakette, die das Passivhaus als Pilotprojekt identifiziert.

Die Energiestiftung fördert seit 1999 die Errichtung von Passivhäusern als Pilot- und Demonstrationsvorhaben in Schleswig-Holstein. Das neue Haus in Bordesholm ist das mittlerweile zwölfte von der Energiestiftung geförderte Passivhaus, das bezogen wird. Bisher wurden für insgesamt 23 Passivhausprojekte mit 33 Wohneinheiten Mittel in Höhe von etwa 650 000 DM bewilligt. Mit dem Förderprogramm der Energiestiftung soll die Passivhausbauweise in Schleswig-Holstein eingeführt werden. Anfang 2001 wurde zudem die Passivhaus-Förderrichtlinie der Energiestiftung leicht verändert. Die Förderhöhe, die zwischen 10 000 und 15 000 DM pro Wohneinheit liegt, richtet sich nun nach dem Primärenergiebedarf des Hauses: Je weniger Primärenergie benötigt wird, desto höher fällt die Fördersumme aus. Dadurch sollen jetzt schwerpunktmäßig Mehrfamilienhäuser in Passivhausbauweise gefördert werden.

Weitere Informationen unter www.energiestiftung.de.

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