Zehn Anlagen

DeWind erschließt belgischen Markt

Das Unternehmen sieht sich nun in einer Schlüsselposition, um auch im französischsprachigen Raum expandieren zu können.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die DeWind AG hat erste Lieferverträge für Standorte in Belgien abgeschlossen. Mit der Auslieferung der zehn Windenergieanlagen soll Mitte dieses Jahres begonnen werden.

Vereinbart wurde die Lieferung von Windenergieanlagen des Typs DeWind D6 mit einer Nennleistung von 1,25 Megawatt und DeWind D8 mit einer Nennleistung von zwei Megawatt. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,5 Megawatt sollen an mehreren Standorten im wallonischen Teil Belgiens errichtet werden.

DeWind-Vorstandsvorsitzender Hugo L. Schippmann schrieb dem Liefervertrag für das Unternehmen DeWind eine große Bedeutung zu. "Der belgische Markt nimmt für uns eine Schlüsselposition ein", so Schippmann, "er eröffnet uns den Markteintritt in den französischsprachigen Raum".

Besonders erfreulich sei, dass DeWind seinen Exportumfang um neue Anlagentypen ergänzen könne. "Nachdem wir bisher vor allem die DeWind D4 international eingesetzt haben, haben wir nun auch mit den größeren Anlagentypen nachgezogen". Daneben hob Schippmann den Erfolg der neuen Anlagengeneration der DeWind D8 hervor. "Unser neues Flaggschiff hat in Husum einen großen Eindruck hinterlassen. Die Präsentation der Anlage im Vorfeld ihrer Errichtung hat sich gelohnt".

Der belgische Markt gehört zu den kleinen europäischen Windenergiemärkten. Trotz einer hervorragenden Einspeisevergütung waren bis Ende 2000 nur 19 Megawatt Windenergie installiert. Allerdings wird Belgien eine Türöffnerfunktion für den französischen Markt zugeschrieben.

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