Im Erzgebirge

DeWind an Großprojekt in der Tschechischen Republik beteiligt

In der Nähe der tschechischen Stadt Chomutov im Erzgebirge sollen ab Herbst 2004 etwa 180 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von fast 325 Megawatt errichtet werden. Voraussichtlich 105 Anlagen (210 Megawatt) sollen von der deutschen Firma DeWind geliefert werden.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Das Projekt Chomutov wird an drei Standorten etwa 60 Kilometer südöstlich von Chemnitz entstehen. Derzeit geht die Planungsgesellschaft Czech Venti, die in Chomutov ansässig ist, davon aus, dass die erste Baugenehmigung Mitte 2004 vorliegt. Realisiert werden soll das Projekt in zwei Baustufen. Die erste Baustufe, für die DeWind 38 DeWind D8 mit einer Gesamtleistung von 76 Megawatt liefern soll, wird voraussichtlich bereits im Herbst 2004 begonnen. Im Jahr 2005 soll das gesamte Vorhaben abgeschlossen sein.

Der Strom wird in das 400 kV-Netz des Energieversorgers CEPS eingespeist. Im Rahmen des Projektes werden gleichfalls die dafür notwendigen Umspannwerke gebaut. DeWind wird im Vorfeld dieses Projektes den Transfer des Produktions-Know-hows von Loughborough zum FKI-Schwesterunternehmen Brush SEM vornehmen. In Pilsen stellt Brush SEM, die ehemalige Skoda Energo-Generatorfabrik, Turbo- und Hydro-Generatoren bis zu einer Leistung von 1 Gigawatt her. Pilsen soll als DeWind Produktionsstandort für den europäischen Kontinent ausgebaut werden.

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