Erklärung unterzeichnet

Deutschland und Dänemark verstärken Offshore-Zusammenarbeit

Deutschland und Dänemark wollen ihre Zusammenarbeit in der Erforschung der Offshore-Windenergie verstärken. Die dänische Umweltministerin Connie Hedegaard und Umweltstaatssekretär Rainer Baake unterzeichneten dazu am Rande des informellen Umweltministertreffens in London eine gemeinsame Erklärung.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

London (red) - So soll es künftig u.a. einen verstärkten Informationsaustausch zu den Umweltauswirkungen von Offshore-Windparks geben. Insbesondere werde es deutschen Forschern ermöglicht, Forschungsvorhaben an bestehenden dänischen Windparks durchzuführen und damit Wissenslücken zu schließen.

"Dänemark und Deutschland sind sich einig in der hohen Bedeutung und Notwendigkeit des Windenergieausbaus auf hoher See und seiner positiven Auswirkungen auf den Klimaschutz. Wir wollen aber auch eine nachhaltige Nutzung der Offshore-Windenergie und sorgen mit dieser gemeinsamen Erklärung dafür, dass dies nicht auf Kosten der Natur vor unseren Küsten geschieht", kommentierte Rainer Baake.

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung werde mit den Windparks auf See deutlich steigen, teilte Baake weiter mit. Bis 2025/2030 seien bis zu 25 000 Megawatt installierter Leistung an Offshore-Windenergie möglich. Sowohl in Dänemark als auch in Deutschland laufen seit einigen Jahren umfassende Forschungsprojekte, um technische Fragen zu klären und zu erforschen, welche Auswirkungen die Offshore-Windenergieanlagen auf die Meeresumwelt haben.

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