Erweiterung

Deutschland mit den meisten Stromunternehmen in der EU

Knapp 3000 Stromversorger gibt es in der künftig auf 25 Länder erweiterten Europäischen Union (EU). Rund ein Drittel davon sind deutsche Unternehmen. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW). Gleichzeitig weist der deutsche Strommarkt mit seinen gut 1000 Unternehmen die größte Vielfalt in der EU auf.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Mit der EU-Erweiterung am 1. Mai wächst die Zahl der Stromunternehmen in der Europäischen Gemeinschaft auf insgesamt 3148. Knapp ein Drittel davon sind deutsche Unternehmen, meldete der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) heute in Berlin.

Der deutsche Strommarkt weise mit seinen 1050 Unternehmen die größte Vielfalt in der EU auf. Dahinter folge Polen mit 475 und Tschechien mit 396 Stromversorgern. Bei den Zahlen sind die Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen einberechnet.

In Zypern, Lettland und Malta ist den VDEW-Angaben zufolge nur jeweils ein Unternehmen für die Stromversorgung verantwortlich. In Strommärkten wie Frankreich, Italien oder Belgien dominierten einzelne Unternehmen die Marktstruktur, in Großbritannien, Estland, der Slowakei, Spanien und Slowenien seien zwischen 50 und 100 Unternehmen aktiv.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Straßenverkehr

    Europavergleich: Hier steigt der Preis für Immobilien

    Ein kleines Haus irgendwo in Europa – davon träumen viele Deutsche, schließlich sind es auch die Kosten für eine Unterkunft, die das Reisen so teuer machen.

  • Benzinpreise

    Bis zu 50 Cent Preisspanne beim Sprit

    Die Spritpreise variieren in den einzelnen Staaten Europas deutlich. Bis zu 50 Cent Preisunterschied sind es derzeit bei Diesel und Benzin, je nach dem Land, indem man gerade tanken möchte. Besonders vor den Feiertagen und Ferien lohnt sich daher ein Vergleich.

  • Stromnetz Ausbau

    Neuerscheinung: Exporthandbuch Windenergie 2003/04

    Das "Exporthandbuch Windenergie 2003/04 – Die europäischen Märkte im Vergleich" informiert in zwei Bänden auf insgesamt 460 Seiten über die sehr unterschiedlichen energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen in insgesamt 28 Ländern.

  • Handy Tarife

    FreeMove: Neue Handy-Allianz soll Preise senken

    Vier Allianzmitglieder haben sich unter der neuen Dachmarke FreeMove formiert: T-Mobile, Orange, Telefonica und TIM. Durch die Kooperation sollen unter anderem die Handypreise merklich sinken.

  • Stromtarife

    Europäische Kohlenindustrie kritisiert knappe Zuteilung von Emissionszertifikaten

    Der Europäischen Branchenverband EUROCOAL hat eine detaillierte Analyse der Emissionshandelsvorbereitungen in den EU-Ländern vorgelegt. Sein ernüchterndes Fazit: Es besteht die konkrete Gefahr, dass der geplante Zertifikatehandel sein Ziel verfehlt und den beginnenden Wirtschaftsaufschwung behindert.

Top