Deutscher Umweltpreis 2001: Das Vergabeverfahren hat begonnen

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, sucht derzeit Kandidaten für die Verleihung des mit einer Million Mark höchstdotierten Umweltpreises Europas am 21. Oktober 2001 in Freiburg aus. Das Auswahlverfahren, bei dem Vertreter gesellschaftlich relevanter Spitzenorganisationen ihre Vorschläge einreichen können, läuft. Ob die Fraunhofer- oder Max-Planck-Gesellschaft, der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen, der Deutsche Naturschutzring, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften oder erstmals auch Medienvertreter - sie alle haben noch bis zum 16. März 2001 Gelegenheit, ihre Favoriten für den Deutschen Umweltpreis 2001 zu nominieren. Eine unabhängige Fachjury wird alle eingehenden Vorschläge prüfen, bevor das Kuratorium der Stiftung entscheiden und der Preis im Konzerthaus Freiburg verliehen wird. Die Auszeichnung solle Personen, Unternehmen und Organisationen "anstiften", Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien schon im Vorfeld zu entschärfen.


"Freiburg hat sich auf vielfältige Weise als Veranstaltungsort für 2001 empfohlen: Neben der Wahl zur Bundeshauptstadt für Natur- und Umweltschutz im Jahr 1992 sind in der Stadt im Breisgau zwei unserer bisherigen Preisträger ansässig", betont Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Umweltstiftung. Mit Georg Salvamoser und Prof. Dr. Franz Daschner habe man 1998 und 2000 zwei Umweltpioniere aus den Bereichen der Solarenergie und der Krankenhaushygiene ausgezeichnet.

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