Deutsche Umwelthilfe und Solarstrom AG zeichnen Freiburg als Solar-Kommune aus

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Stadt Freiburg im Breisgau erhält als erste größere Stadt die Auszeichnung "Solar-Kommune". Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Intersolar 2000 am Freitag vergangener Woche überreichten der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jörg Dürr-Pucher, und S.A.G. Solarstrom AG-Vorstand Dr. Harald Schützeichel die Auszeichnung an Oberbürgermeister Rolf Böhme. "Die Entscheidung der Stadt Freiburg, ihr bisheriges Solarengagement mit der Abnahme von 10.000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich zu unterstreichen hat den Ausschlag gegeben," freuen sich die Initiatoren über das neueste Mitglied "in der wachsenden Gemeinde der Solar-Kommunen."



Auf dem Dach der neuen Messe Freiburg entsteht in diesen Wochen das größte Solarkraftwerk Baden-Württembergs mit einer Solarstromleistung von etwa 410.000 Kilowattstunden jährlich. Die Stadt Freiburg, als Hauptgesellschafterin der Neuen Messe Freiburg, wird vom "eigenen Dach 10.000 Kilowattstunden Solarstrom beziehen" und damit ein weithin sichtbares Zeichen setzen. "Wir freuen uns, dass die Solarmetropole Freiburg jetzt auch Solar-Kommune geworden ist", sagt Dürr-Pucher. Über 350 Gemeinden bundesweit haben inzwischen ihr Interesse an der Solar-Kommune bekundet. "Wir rechnen damit, dass 100 Gemeinden bis Ende 2001 Solarkommunen geworden sind", so die Initiatoren.

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