Deutsche Stadtwerke Allianz: Auch Wuppertaler Stadtwerke wollen einsteigen

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Wuppertaler Stadtwerke AG möchte sich an der Deutschen Stadtwerke Allianz DSA beteiligen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten kürzlich der Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Hans Kremendahl und der Vorstandsvorsitzende der Wuppertaler Stadtwerke AG, Dr. Hermann Janning. In der Deutschen Stadtwerke Allianz schließen sich die entega GmbH, die gemeinsame Tochter der HEAG Versorgungs-AG und der Stadtwerke Mainz AG, sowie die Stadtwerke München GmbH zusammen. Im Frühjahr diesen Jahres soll die kommunale Allianz starten. Die Stadtwerke Düsseldorf AG und die Stadtwerke Leipzig GmbH haben eine Option sich ebenfalls zu beteiligen.


Der Darmstädter Oberbürgermeister Peter Benz begrüßte die Entscheidung seines Wuppertaler Amtskollegen und sieht seine Unterstützung für die Allianz bestätigt, weil sich auch andere Großstädte daran beteiligen wollen. Die Allianz wird mit dem Ziel gegründet, die kommunale deutsche Energiewirtschaft zu erhalten und zu stärken, um auf dem liberalisierten europäischen Strommarkt zu bestehen. Die Partner streben eine Zusammenarbeit in der Strom-, Gas- und Wärmeversorgung an. "Gearbeitet wird an einer bundesweiten Zusammenfassung des Groß-, Bündel- und E-Commercevertriebs, des Energiehandels sowie von ausgesuchten Dienstleistungen in einer gemeinsamen Gesellschaft mit dem Ziel des Markteintrittes im Mai 2001", so Albert Filbert, kaufmännisches Vorstandsmitglied der HEAG und Projektvorstand zur Gründung der Deutschen Stadtwerke Allianz. Sämtliche Vertriebsdienstleistungen sollen in der Deutschen Stadtwerke Allianz gesteuert, koordiniert und entwickelt werden. "Die in der Allianz zusammengeschlossenen kommunalen Unternehmen behalten so ihre unternehmerische Selbständigkeit und können sich auf dem liberalisierten Markt behaupten", erläutert Professor Horst H. Blechschmidt, Vorstandsvorsitzender der HEAG.

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