Deutsche Bundesstiftung Umwelt gründet Zentrum für Umweltkommunikation

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (Osnabrück) wird künftig die Ergebnisse von ihr geförderter Vorhaben noch intensiver verbreiten. Gleichzeitig wird sie nicht mehr nur Projekte bewilligen, sondern einzelne Vorhaben am Stiftungsstandort Osnabrück auch selbst praktisch umsetzen. Das Kuratorium der Stiftung hatte dazu die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) beschlossen, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen hat. "Damit haben wir den Schritt von einer rein fördernden zu einer teilweise auch operativ tätigen Stiftung vollzogen", erklärte der Generalsekretär der Stiftung, Fritz Brickwedde, der auch Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist.


Die gemeinnützige Tochter der Stiftung hat ihre Tätigkeit in einem Bürogebäude an der Wachsbleiche in unmittelbarer Nähe der Geschäftsstelle der Stiftung bereits aufgenommen. Dort arbeiten inzwischen zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere werden in den nächsten Monaten hinzukommen.


Vorrangige Aufgabe des Zentrums für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH (ZUK) ist es, die Ergebnisse von derzeit knapp 3.300 geförderten Vorhaben für unterschiedliche Zielgruppen aufzubereiten und in Form von Broschüren, Dokumentationen, Internet-Präsentationen, aber auch durch Ausstellungen und Fachveranstaltungen der Öffentlichkeit zu vermitteln. Dafür plant die Stiftung auch den Bau eines neuen Konferenz- und Ausstellungsgebäudes auf dem Stiftungsgelände an der Bornau. Dessen Fertigstellung ist für Ende 2001 geplant. Es soll durch die neue Gesellschaft betrieben werden. "Wir haben nach achtjähriger Fördertätigkeit inzwischen eine stark steigende Zahl von abgeschlossenen Projekten, darunter viele mit fachlich hochinteressanten Ergebnissen", erklärte Brickwedde. Durch das Hinaustragen in die Öffentlichkeit werde eine breite umweltentlastende Wirkung neuer Erkenntnisse in vielen Fällen erst ermöglicht. Zudem würden Umweltpioniere so gezielt auf die Fördermöglichkeiten der Stiftung aufmerksam gemacht.


Daneben hat die Stiftung künftig die Möglichkeit, eigene Projektinitiativen auch selbst umsetzen zu können. "Bisher mussten wir uns dafür fremde Projektpartner suchen und Kooperationen eingehen, was nicht immer einfach war", erläuterte Brickwedde. Die gGmbH werde als "operativer Arm" künftig zu einer noch stärkeren Profilbildung der Stiftung beitragen.


(ots)

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