Terminhinweis

Derzeit in Hamburg: Wasserstoff-Messe H2Expo

Zur Bekämpfung des Klimawandels muss der Kohlendioxidausstoß drastisch vermindert werden, wofür Wasserstoff eine interessante Energiealternative darstellt. Das sagte die parlamentarische Staatssekretärin Margareta Wolf heute anlässlich der Eröffnung der Wasserstoff-Messe "H2Expo" in Hamburg.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin/Hamburg (red) - "Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Eine wasserstoffbasierte Energiewirtschaft muss sich auf erneuerbare Energien stützen", betonte Margareta Wolf, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMU), heute zur Eröffnung der Wasserstoff-Messe "H2Expo" in Hamburg.

Die Bekämpfung des Klimawandels gehöre zu den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhundert, wobei besonders die Kohlendioxidemissionen weltweit drastisch vermindert werden müssten. Unter diesem Gesichtspunkt sei Wasserstoff der ideale Energieträger, da er völlig kohlendioxidfrei verbrenne. Der einzige Haken: "Er muss erst produziert werden", erläuterte Wolf. Er sei nicht wie fossile Brennstoffe oder erneuerbare Energien als Primärenergie verfügbar, sondern müsse erst erzeugt werden und sei somit nur ein sogenannter Sekundärenergieträger.

"Wenn Wasserstoff mit Hilfe von erneuerbaren Energien erzeugt wird, kann er zu einer tragenden Säule einer nachhaltigen Energieversorgung werden", beschrieb Wolf. Dann biete sich die "Speicherung" der Überschussenergie als Wasserstoff an und das Wasserstoffzeitalter beginne, so Wolf weiter.

Die internationale Wasserstoff-Messe H2Expo findet von heute bis Freitag in Halle 12 auf dem Hamburger Messegelände statt.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Tagebau

    Stiftung: Ohne Subventionen wäre Kohlestrom viel teurer

    Einer Studie zufolge erhält die Kohleindustrie etwa zehn Milliarden Euro jährlich aus Steuergeldern. Nur die Atomindustrie werde in der EU noch stärker gefördert, so die Heinrich-Böll-Stiftung. Ohne die Zuwendungen wäre der Strom aus Kohlekraft deutlich teurer.

  • Stromnetz Ausbau

    CCS-Gesetz: Überflüssig oder unverzichtbar?

    Nächste Woche will das Kabinett über den Entwurf eines Gesetzes zur Abscheidung und sicheren Speicherung von Kohlendioxid (CCS) entscheiden. Während die Umweltverbände Sturm laufen und die hergebrachten Strukturen gesichert sehen, halten es die energienahen Verbände BDI, VKU und DEBRIV für unverzichtbar.

  • Strom sparen

    Analyse: Entwicklungen der Erneuerbare-Technologien in Europa

    Eine neue Analyse von Technical Insights, einem Unternehmensbereich von Frost & Sullivan, hat die wichtigsten Entwicklungen im Bereich erneuerbare Energien in Europa untersucht und kommt zu dem (wenig überraschenden) Ergebnis, dass diese Energieträger zukünftig eine dominante Rolle spielen werden.

  • Energieversorung

    ZEIT: Kernkraft erlebt Renaissance

    Die renommierte Wochenzeitung "Die Zeit" erwartet ein Wiederaufleben der Kernenergie. Das Blatt begründet dies mit der positiven Bewertung der Kernenergie in der EU und mit ihrem weltweiten Ausbau, vor allem in Asien. Kernenergie sei ein Element einer nachhaltigen Energiepolitik.

  • Hochspannungsleitung

    Studie: Biomasse könnte Nummer eins der Regenerativen werden

    Nicht Wind- oder Sonnenenergie, sondern Biomasse hat das Zeug zum größten regenerativen Energieträger. Das ergab eine vom Bundesumweltministerium geförderte Studie, an der namhafte Unternehmen wie das Fraunhofer Institut und das Öko-Institut mitgearbeitet haben.

Top