Initiative

dena-Energiepass ist ein voller Erfolg

Der bedarfsbasierte dena-Energiepass erfreut sich einer großen Nachfrage: So verzeichnete die Aussteller-Datenbank der dena über 100 000 Suchanfragen pro Monat, 2000 Anrufe zum Thema gingen bei der kostenfreien dena-Energie-Hotline ein. Der Ausweis gibt Auskunft über den Energiebedarf einer Immobilie.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Der dena-Energiepass wird von Hausbesitzern stark nachgefragt, weil er für Qualität und aussagekräftige Informationen steht", kommentierte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler.

Der dena-Energiepass ist eine gute Ausgangsbasis für alle, die jetzt ihr Gebäude modernisieren lassen wollen. Die Bundesregierung unterstützt energieeffiziente Sanierungs- und Bauvorhaben mit verschiedenen Förderkrediten und hat die Konditionen dieser Programme dieses Jahr stark verbessert. Hauseigentümer können nun die vollständige energetische Modernisierung ihrer Gebäude über einen Kredit der KfW Förderbank mit einem Prozent effektivem Jahreszins finanzieren.

Bevor der Energieausweis in Deutschland Pflicht wird, muss die Bundesregierung die EU-Vorgaben in nationales Recht umsetzen. Dies geschieht durch die anstehende Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV), in der die Details für den Energieausweis festgelegt werden. Erst nach In-Kraft-Treten der EnEV müssen Gebäudeeigentümer einen Energieausweis erstellen lassen, wenn sie eine Immobilie verkaufen oder vermieten wollen. Das gilt sowohl für bestehende Wohnimmobilien als auch für Büro- und Dienstleistungsgebäude. Für Neubauten sind Energieausweise nichts Neues: Hier gilt die Pflicht schon seit 2002. "Aufgrund der guten Marktakzeptanz, die der dena-Energiepass aufweist, empfehle ich der Bundesregierung, den bedarfsbasierten Energieausweis als zentrales Element bei der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie zu berücksichtigen", sagte Stephan Kohler weiter.

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