Terminhinweis

dena diskutiert Ergebnisse der Netzstudie zur Windenergie

Im fachlichen Rahmen sollen die Ergebnisse der dena Netz-Studie zur Integration der Windenergie am 10. Mai in Berlin mit Experten und Multiplikatoren aus Energiewirtschaft, der Erneuerbare-Energien-Branche, aus Wissenschaft, Politik und Verbänden ausführlich diskutieren und möglichen Handlungsbedarf erörtert werden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Energieversorgung Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Angesichts globaler Klima- und Umweltprobleme hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 20 Prozent steigern. Bis dahin werden insgesamt 40 000 Megawatt Kraftwerkskapazität altersbedingt und durch den beschlossenen Atomausstieg vom Netz gehen.

Wie bleibt unsere Energieversorgung auch in Zukunft sicher und bezahlbar? Welche Rolle spielen dabei die erneuerbaren Energien? Welchen Beitrag wird die Windenergie in Zukunft leisten? Wie kann sie in eine nachhaltige Gesamtversorgung einbezogen werden?

Mit der dena-Netzstudie liegt erstmalig eine abgestimmte Strategie zur Integration der Windenergie in das elektrische Versorgungssystem Deutschlands vor. Im fachlichen Rahmen sollen die Ergebnisse der Studie am 10. Mai in Berlin mit Experten und Multiplikatoren aus Energiewirtschaft, der Erneuerbare-Energien-Branche, aus Wissenschaft, Politik und Verbänden ausführlich diskutieren und möglichen Handlungsbedarf erörtert werden.

Im ersten Block geht es um die Ergebnisse der dena-Netzstudie. Es sprechen Jens Peter Molly vom Deutschen Windenergie-Institut ("Ausbauszenarien der Windenergie und anderer erneuerbarer Energien), Dr. Urban Keussen von E.ON Netz ("Integration der Windenergie in die Netzstruktur") und Prof. Walter Schulz vom Energiewirtschaftlichen Institut der Universität zu Köln ("Integration der Windenergie in den Kraftwerkspark").

Der zweite Block beschäftigt sich mit Herausforderungen und Lösungen. Daran beteiligt sind Dr. Martin Schmieg von DIgSILENT ("Anforderungen an Energieversorgungssysteme mit hohem Windenergieanteil"), Marten Jensen vom Offshore Forum Windenergie ("Konzepte zum projektübergreifenden Anschluss großer Offshore-Windparks an das Übertragungsnetz"), Dorman Wensky von der ABB Utilities GmbH ("Systemlösungen zur Integration der Windenergie in die elektrische Energieversorgung"), Prof. Jürgen Schmid vom Institut für Solare Energieversorgungstechnik ("Windenergie im Versorgungssystem der Zukunft") und Stephan Kohler von der dena ("Ziele und Inhalte eines Teils II der dena-Netzstudie"

Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion mit dem Thema "Handlungsbedarf und Herausforderungen". Sie wird moderiert von Ingolf Baur (3sat). Teilnehmer sind: Hermann Albers (BWE), Roger Kohlmann (VDEW), Thorsten Herdan (VDMA), Stephan Kohler (dena) und Wolfgang Neldner (VDN).

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