Demnächst neue Preise in Bremen

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Für Bremens Stromverbraucher brechen neue Zeiten an: Die "swb Enordia", der Spezialist der swb-Gruppe für Strom, Erdgas, Wasser und Wärme, startet eine breite Marktoffensive. Dabei werden ab dem 1. Oktober die Preise für Strom im Privatkundenbereich generell gesenkt und im November neue, energieeffiziente Produkte eingeführt. Der Kunde hat zudem künftig weitere Wahlmöglichkeiten: Erstmals kommen Stromverbraucher über Paketangebote auch in den Genuss zusätzlicher Dienstleistungen, die als ergänzender Produkt-Bestandteil echten Zusatznutzen bieten. "Wir treten bewusst nicht als Preisbrecher auf den Markt, sondern setzen auf die Qualität unseres Gesamtangebotes mit umfassender Dienstleistung", so Reinhold Wetjen, Geschäftsführer der swb Enordia.



Nachdem die "swb Enordia" mit neuen Produktkatalogen und dem Ökostrom-Angebot "EnordiaStrom pro Natur" - dies übrigens in enger Kooperation mit dem BUND - die Weichen für die Marktoffensive gestellt hat, folgen jetzt weitere Schritte. Zum 1. Oktober werden die Strompreise für Privatkunden generell gesenkt - um wie viel, teilte das Unternehmen jedoch nicht mit. Ergänzend folgen neue, auf unterschiedliche Bedürfnisse der Kunden abgestimmte Strom-angebote. Je nach Stromverbrauch können die "Enordia"-Kunden so jährliche Einsparungen zwischen zehn und 30 Prozent erzielen. Die Produktpakete sind auf bestimmte Kundengruppen zugeschnitten, damit sie ihre Stromkosten individuell günstig gestalten können - etwa auf berufstätige Haushalte, die vor allem abends oder am Wochenende Wert auf preiswerten Strom legen. Voraussichtlich im November kommt darüber hinaus ein neues, um attraktive Dienstleistungen erweitertes Stromprodukt für Vielverbraucher auf den Markt. Zudem kündigte Wetjen an, die Beratungsangebote im Kundencenter noch weiter ausbauen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromkosten

    Deutsche arbeiten jährlich 65 Stunden für Strom

    Strom ist in den vergangenen zehn Jahren erheblich teurer geworden. Weil die Lohnsteigerung im selben Zeitraum die Kosten nicht ausgleicht, müssen Arbeitnehmer einer Analyse zufolge mehr arbeiten, um die Stromrechnung decken zu können.

  • Smart Meter

    Stromspiegel entlarvt Energiefresser-Haushalte

    Der aktuelle Stromspiegel macht es Verbrauchern besonders leicht, den eigenen Stromverbrauch zu bewerten. Demnach liegt beispielsweise der durchschnittliche Verbrauch eines Dreipersonenhaushaltes in einer Wohnung bei 2.600 kWh Strom im Jahr. Sparsame Haushalte benötigen nur 1.700 kWh und sparen damit rund 260 Euro.

  • Energieversorung

    Strom aus Braunschweig wird noch günstiger

Top