Auswirkung des EEG

Degression: Windstrom wird zwei Prozent günstiger

Während die Energiepreise kontinuierlich steigen, wird Energie aus Windkraft erneut günstiger. Die Vergütungssätze sinken zum 1. Januar 2006 um zwei Prozent, teilte der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) mit. Die Basisvergütung sinkt somit von 5,39 Cent auf 5,29 Cent pro Kilowattstunde.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Geregelt ist die Preissenkung im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Die Basisvergütung für Windstrom sinkt Anfang 2006 für neue Windenergieanlagen von 5,39 Cent je Kilowattstunde auf 5,28 Cent je Kilowattstunde. Die erhöhte Anfangsvergütung für Windstrom aus neuen Anlagen vermindert sich gleichzeitig von 8,53 Cent auf 8,36 Cent pro Kilowattstunde. Auch für die Folgejahre sind Absenkungen der Vergütungssätze für Windstrom aus neuen Anlagen um jeweils zwei Prozent gesetzlich fixiert.

Der Verbandsvorsitzende Dr. Wolfgang von Geldern betonte, dass die Windwirtschaft damit einen spürbaren Beitrag zur Sicherung günstiger Stromversorgung leiste. Sie sei unabhängig von Importmärkten und stehe nahezu unbegrenzt zur Verfügung. Außerdem wies er darauf hin, dass durch den technische Fortschritt bei den Windenergieanlagen die stetig steigende Effizienz und damit sinkende Kosten für Windstrom gesichert seien. Gleichzeitig sei dies die Grundlage für den internationalen Erfolg und den steigenden Export dieser Technologie.

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