Ratgeber

Das Elektroauto ist nicht mit jeder heimischen Steckdose kompatibel

Viele haushaltsüblichen Steckdosen sind nicht dafür geeignet, ein Elektroauto aufzuladen. Bei älteren Installationen besteht die Gefahr der Überhitzung, wenn große Strommengen über einen langen Zeitraum hinweg fließen. Fachleute des TÜV Süd empfehlen daher die heimischen Steckdosen zu überprüfen, bevor man sich ein E-Fahrzeug anschafft.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

München (dapd/red) - Interessenten für ein Elektroauto sollten sich vor der Anschaffung vergewissern, dass der häusliche Stromkreis für das Laden des Fahrzeugs ausgelegt ist. Fachleute des TÜV Süd in München weisen darauf hin, dass die heimische Steckdose für das Aufladen eines E-Fahrzeugs nur bedingt geeignet ist - vor allem vor dem Hintergrund von schätzungsweise elf Millionen Haushalten mit einem Netz aus den Jahren vor 1960 und Absicherungen von unter zwölf Ampere.

Haushaltsübliche Steckdosen sind oft ungeeignet

Nach Aussagen der Experten sind nur die wenigsten haushaltsüblichen Steckdosen technisch dafür ausgelegt, ein Elektroauto aufzuladen. Grund sind die großen Strommengen, die über einen langen Zeitraum fließen. "Bei einem üblichen Ladevorgang eines Elektroautos fließen 13 Ampere über zehn Stunden. Dabei kann es zu Überhitzung gerade bei älteren Installationen kommen", warnt Volker Blandow von TÜV Süd.

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