Darmstadt bezieht NaturPur-Strom

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Die Stadt Darmstadt bezieht künftig fast ein Drittel ihres elektrischen Energiebedarfs von der HEAG NaturPur AG. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichnen Oberbürgermeister Peter Benz, Stadtkämmerin Cornelia Diekmann, Stadtrat Dr. Hans-Jürgen Braun, HEAG-Vorstandsvorsitzender Professor Horst H. Blechschmidt und HEAG NaturPur AG-Vorstand Lothar Litters kürzlich beim Schlossgrabenfest auf dem Friedensplatz. Mit dem ökologisch erzeugten NaturPur-Strom werden 33 Schulen, 23 Kindergärten, das Technische Rathaus und das Neue Rathaus versorgt.


Diese Einrichtungen verbrauchen etwa 3,9 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr, das entspricht einem Anteil von rund 29 Prozent am Gesamtverbrauch der städtischen Liegenschaften. Trotz Ökostrombezug spart die Stadt im Vergleich zu 1999 etwa 280 000 Mark im Jahr. Möglich machen dies die gesunkenen Energiepreise. Auch der Umwelt kommt der NaturPur-Strom zugute: Da bei der Produktion in Wasser-, Windkraft-, Solarenergie- und Biogasanlagen kaum Emissionen entstehen, werden jährlich rund 2570 Tonnen CO2 weniger in die Luft ausgestoßen. Mit dem Bezug von NaturPur-Strom will die Stadt nicht nur umweltfreundlich ihren Energiebedarf decken, sondern auch die Stromerzeugung vor Ort fördern. Deshalb sollen in den nächsten Jahren schrittweise auf städtischen Liegenschaften Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 61 kWp errichtet werden. Neben zwölf Kindergärten bzw. Schulen soll unter anderem auch eine große Solarstromanlage auf dem zukünftigen Park&Ride-Gebäude am Darmstädter Hauptbahnhof (Weststadt) installiert werden. Dies ist ganz im Interesse von Josef Werum, Geschäftsleiter der NaturPur AG: "Unsere zukünftigen Kunden sollen wissen, wo ihr Strom herkommt.

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