DAG fordert Änderung des Energiewirtschaftsrechts

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) hat die Bundesregierung aufgefordert, durch eine EU-konforme Änderung des Energiewirtschaftsrechts den stromerzeugenden Stadtwerken eine faire Existenz- und Marktchance zu sichern. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die heute veröffnetlicht wurde. Darin heißt es weiter: "Der noch von der alten Bundesregierung zu verantwortende überliberalisierte Strommarkt vernichtet Arbeitsplätze und verhindert Umwelt- und Energietechnologie-Innovationen", kritisierte die stellvertretende DAG-Vorsitzende Ursula Konitzer. Dezentrale Energieversorgungsstrukturen dürften nicht durch Einstiegsdumpingstrompreise vom Markt verdrängt werden. "Die kommunalen Energieversorgungsunternehmen brauchen einen ausgewogenen wettbewerbsrechtlichen Regulierungsrahmen - auch um eine weitere arbeitsplatzvernichtende Fusionswelle auf den Strommärkten zu
verhindern", forderte die DAG-Vizechefin.
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