Zur Wachstumsbeschleunigung

Conergy geht an die Börse

Der Solaranlagenhersteller Conergy aus Hamburg will noch im März an die Börse gehen. "Wir sehen fundierte Ertrags- und Wachstumsperspektiven, die wir mit den Erlösen aus dem Börsengang nutzen wollen", erläuterte Vorstandsvorsitzender Hans-Martin Rüter die aktuellen Pläne.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Die Conergy AG plant auf der Basis ihrer aktuellen Wachstums- und Ertragsentwicklung noch im März 2005 den Gang an die Börse. Das Unternehmen habe seit seiner Gründung 1998 mit Solaranlagen ein kontinuierlich starkes Wachstum mit solidem Gewinnzuwachs erzielt, heißt es aus der Hamburger Zentrale. "Wir sehen fundierte Ertrags- und Wachstumsperspektiven, die wir mit den Erlösen aus dem Börsengang nutzen wollen", erläuterte Hans-Martin Rüter, der Vorstandsvorsitzende der Conergy AG.

Der Conergy-Konzern bietet Systeme zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien, vor allem im Bereich der Photovoltaik. Mit der Conergy AG, der AET-Gruppe, der SunTechnics-Gruppe und der voltwerk-Gruppe integriert der Conergy-Konzern verschiedene Wertschöpfungsstufen mit jeweils eigenem Vertriebskanal.

Der Umsatz der Conergy-Gruppe stieg 2004 um über 130 Prozent auf knapp 285 Millionen Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 19 Millionen Euro. "Wir sind für einen Börsengang bestens vorbereitet", so Hans-Martin Rüter weiter. "Wir bauen jetzt unsere führende Marktposition konsequent aus und expandieren in weitere lukrative internationale Märkte. Parallel dazu investieren wir in solare Kühlsysteme und solarthermische Großanlagen. Mit den Erlösen aus dem geplanten Börsengang wollen wir den Eintritt in diese Produktbereiche sowie die internationale Expansion beschleunigen und unsere Einkaufskonditionen weiter verbessern. Wir bieten Aktionären die Beteiligung an einem professionellen Unternehmen, das mit großer Leidenschaft den globalen Zukunftsmarkt Solarenergie mitgestaltet."

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