iBag

Clevere Handtasche schützt vor Kaufrausch

Der iBag, eine neuartige Handtasche, soll Konsumenten vor dem Kaufrausch schützen. Die Tasche verfügt über einen Chip, der in gefährlichen Situationen die Handtasche verschließt und somit den Zugriff auf die Geldbörse verhindert.

EinzelhandelDer iBag lässt sich nicht mehr öffnen, wenn die Geldbörse zu oft herausgeholt wurde.© Syda Productions / Fotolia.com

Sydney (red) – Die clevere Handtasche "iBag" soll Verbraucher an Orten schützen, an denen potenzielle Gefahren für einen Kaufrausch lauern. Ein integrierter RFID-Chip und ein GPS-Tracker folgen dem Träger der Handtasche auf Schritt und Tritt. Von einer entsprechenden Software unterstützt, sind die Gefahrenzonen, d.h. Kaufhäuser in denen bereits zu viel Geld ausgegeben wurde, eingespeichert.

Sperrung der Handtasche

Bei Betreten der vorgemerkten Geschäfte wird der Verbraucher dem Blog neuerdings zufolge von einem blickenden Licht gewarnt. Gleichzeitig wird aber auch eine Person des Vertrauens per SMS informiert. Über ein Arduino-Board wird dann die Sperre ausgelöst. Wird die Geldbörse zu oft aus der Tasche genommen, löst das Board eine Sperre aus und die Handtasche lässt sich nicht mehr öffnen.

Impulseinkäufe und Kaufsucht

Das Internetportal Finder steht hinter der Idee der intelligenten Handtasche. Jeder Zweite, der aufgrund von Kreditkarteneinkäufen verschuldet ist, sei etwa drei mal im Monat mit "Impulseinkäufen" beschäftigt. Menschen, die mit Geld nicht umgehen könnten, solle die clevere Tasche eine Hilfe sein. Ob der iBag tatsächlich in den Handel kommt, ist laut neuerdings.com noch nicht geklärt. Sowohl Frauen als auch Männer könnten sich jedoch für rund 130 Euro für den Erwerb vormerken lassen. Ist das Interesse groß genug, soll die Tasche produziert werden.

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