Personalie

Claassen scheidet als Verbandsvorsitzender von Spectaris aus

Utz Claassen gelte als hervorragender Analytiker, sei international erfahren und verfüge über ein breit angelegtes strukturiertes Fachwissen. Er hoffe, so der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulf, dass Claassen auch bei der EnBW als Botschafter für Niedersachsen wirken werde. Der neue EnBW-Chef gab jetzt den Verbandsvorsitz ab.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Nach zweijähriger erfolgreicher Tätigkeit als Vorsitzender des Deutschen Industrieverbands für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (Spectaris), ist Prof. Dr. Utz Claassen jetzt aus dieser Funktion ausgeschieden.

Claassen, seit 1. Mai 2003 Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, war im September 2001 in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, eines international renommierten Biotechnologieunternehmens, zum Verbandsvorsitzenden gewählt worden. Als Nachfolger von Claassen wurde Dr. Michael Kaschke (Mitglied des Vorstands von Carl Zeiss) gewählt.

Die Spectaris-Mitgliederversammlung würdigte die Leistungen von Utz Claassen für den Verband. Dank gebühre ihm vor allem für die nachhaltige Umstrukturierung und die kontinuierliche Aufbauarbeit in den vergangenen Jahren. Unter Claassens Ägide entwickelte sich der Verband zu einem Dienstleistungsunternehmen moderner Prägung und initiierte zahlreiche innovative Lösungen, wofür Spectaris im November 2002 mit dem "Innovation Award" der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) ausgezeichnet wurde.

In einem Grußwort hob der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hervor, dass Claassens erfolgreiche berufliche Stationen dazu geführt hätten, dass Niedersachsen ihn als Chef der Sartorius AG in Göttingen habe hergeben müssen. Utz Claassen gelte als hervorragender Analytiker, sei international erfahren und verfüge über ein breit angelegtes strukturiertes Fachwissen. Er hoffe, so der Ministerpräsident, dass Claassen auch bei der EnBW als Botschafter für Niedersachsen wirken werde.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromtarife

    Abgeschaltet: Good bye Obrigheim!

    Nach den Atomkraftwerken in Mülheim-Kärlich und Stade ist heute Morgen um kurz vor 8 Uhr das dritte Kernkraftwerk in Deutschland endgültig stillgelegt worden. Der Druckwasserreaktor in Obrigheim war 37 Jahre in Betrieb. In der Nachbetriebsphase wird die Anlage bis 2007 auf Stilllegung und Abriss vorbereitet.

  • Stromnetz Ausbau

    Schierwater leitet EnBW-Unternehmenskommunikation

    Der künftige Chef des Energiekonzerns EnBW, Utz Claasen, kommt nicht allein: Er bringt den ehemaligen Göttinger Oberstadtdirektor Hermann Schierwater mit, der derzeit noch Leiter Konzernstrategie, Marketing und Kommunikation bei der Göttinger Sartorius AG ist. Schierwater wird die EnBW-Unternehmenskommunikation leiten und das Amt des Pressesprechers übernehmen.

  • Strom sparen

    Utz Claassen wird neuer Vorstandsvorsitzender von EnBW

    Der Energiekonzern EnBW bekommt eine neue Führungsspitze: Der derzeitige Vorstandsvorsitzende der Göttinger Sartorius AG, Prof. Dr. Utz Claasen (39), löst Gerhard Goll (60) im kommenden Jahr als Vorstandsvorsitzenden der EnBW AG ab. Der EnBW-Aufsichtsrat sieht darin einen Generationswechsel und erwartet eine erfolgreiche Fortsetzung der eingeschlagenen Strategie.

Top