Chemie größter Stromverbraucher

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Die chemische Industrie mit ihrer stromintensiven Produktion war auch 1998 der größte industrielle Stromverbraucher in der Bundesrepublik Deutschland. Wie die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW, Frankfurt/Main) berichtet, wurden seitens der chemischen Industrie im vergangenen Jahr rund 60 Milliarden Kilowattstunden Strom eingesetzt. Das war gut ein Viertel des gesamten Stromverbrauchs der deutschen Industrie.


Die Unternehmen der Eisen- und Metallverarbeitung waren 1998 - analog zum Vorjahr - mit gut 41 Milliarden Kilowattstunden zweitgrößter industrieller Stromverbraucher. 1997 lag dieser Wert noch bei 39 Milliarden Kilowattstunden. Auf dem dritten Rang lagen die Branchen "Eisenschaffende Industrie" sowie "Holz und Papier" gleichauf - und zwar mit jeweils 23 Milliarden Kilowattstunden.


Der Netto-Stromverbrauch der deutschen Industrie betrug 1997 und 1998 in Milliarden Kilowattstunden:


Chemie - 1998: 60,4 / 1997: 59,8



Eisen- und Metallverarbeitung - 1997: 38,0 / 1998: 41,3



Holz und Papier - 1997: 23,0 / 1998: 23,3



Nicht-Eisen-Metaller - 1997: 17,2 / 1998: 17,9



Glas und Keramik - 1997: 14,9 / 1998: 15,0



Nahrungs- und Genussmittel - 1997: 13,6 / 1998: 13,9



Bergbau - 1997: 13,9 / 1998: 13,2.



Mineralöl - 1997: 4,9 / 1998: 4,7



Textil und Bekleidung - 1997: 4,4 / 1998: 4,4



Sonstige - 1997: 12,9 / 1998: 13,0



Insgesamt - 1997: 227,4 / 1998: 230,4

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