Arbeitsbedingungen

Chancengleichheit bei der Veag

Mit diversen Integrationsmaßnahmen will die Veag die Eingliederung und Gleichberechtigung ihrer zurzeit 217 schwerbehinderten Mitarbeiter forcieren.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Mit einem Bündel von Maßnahmen soll in Zukunft die Chancengleichheit der derzeit 217 bei Veag (Vereinigte Energiewerke AG) beschäftigten Schwerbehinderten gesichert werden.

Der Veag-Vorstand legte kürzlich gemeinsam mit der Schwerbehindertenvertretung und dem Betriebsrat in einer so genannten Integrationsvereinbarung fest, zum einen den gehandicapten Mitarbeitern einen ihren Qualifikationen entsprechenden Arbeitsplatz zu gewährleisten und zum anderen das Arbeitsumfeld stärker als bisher behindertengerecht zu gestalten. Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen folgt das Unternehmen einer seit Juli dieses Jahres festgeschriebenen Gesetzesinitiative der Bundesregierung zur Eingliederung Schwerbehinderter.

Darüber hinaus plant Veag individuelle Konzepte zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern, die durch Krankheit oder Unfall plötzlich schwerbehindert werden. So solle die Einrichtung von Teilzeitmodellen oder Heimarbeitsplätzen mit zusätzlicher Fort- und Weiterbildung einher gehen. Besonderes Augenmerk soll den (derzeit fünf) im Betrieb beschäftigten Jugendlichen gelten, die nach Möglichkeit nach Abschluss ihrer Ausbildung einen unbefristeten Vertrag erhalten sollen.

Weiterhin schreibt die Integrationsvereinbarung mindestens jährlich stattfindende Treffen zwischen Vorstand und Behindertenvertretung fest, um neue Ziele und Maßnahmen für optimierte Arbeitsbedingungen zu definieren.

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