Für günstigeren Strom

CDA fordert neues Braunkohle-Kraftwerk für Mitteldeutschland

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Sachsen setzt sich für den Neubau eines Braunkohle-Kraftwerkes in Mitteldeutschland ein. Damit die Strompreise für Industrie und Verbraucher nicht über Gebühr stiegen, sei ein neues Kraftwerk notwendig, meint CDA-Landeschef Alexander Krauß.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Dresden (ddp-lsc/sm) - Dieses müsse eine Leistung von über 600 Megawatt aufweisen und durch Braunkohle aus dem Tagebau Profen in Sachsen-Anhalt versorgt werden. Realistisch sei eine Fertigstellung frühestens 2015.

Krauß fügte hinzu, das Kraftwerk könne in Nordsachsen oder Sachsen-Anhalt gebaut werden. Braunkohle müsse aber ein Bestandteil im Energiemix bleiben. Ältere und weniger effiziente Kraftwerke könnten vom Netz gehen, wenn neue gebaut würden.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Vattenfall

    Tschechische EPH-Gruppe übernimmt Vattenfall-Braunkohle

    Das Braunkohle-Geschäft von Vattenfall geht an die tschechische Firmengruppe EPH. Die Tschechen erhalten dabei Gelder für die Rekultivierung in der Lausitz. Rund 8.000 Menschen arbeiten dort derzeit bei Vattenfall. Bis 2020 soll es keine betrieblichen Entlassungen geben.

  • Kohlebergbau

    Kohlekraftwerke erhalten doch eine Abwrackprämie

    Obwohl Wirtschaftsminister Gabriel einst sogar die Strafabgabe für alte Kohlekraftwerke in Erwägung gezogen hatte, ist er von diesem Kurs wieder komplett abgekommen. Die Betreiber der Kohlemeiler werden sieben Jahre lang von den Stromkunden mit Milliarden Euro beim Kohleausstieg unterstützt.

  • Energieversorung

    Kohlekumpel der Mibrag trotzen der Kälte

    Die klirrende Kälte in Deutschland lässt allerorten Sorgen aufkommen, dass möglicherweise die Versorgung mit Kohle oder Gas zur Wärmeerzeugung nicht auf die Dauer gewährleistet werden kann. Neben der Gasprom versicherte heute auch die Mibrag, dass sie auch trotz der Temperaturen ihren Verträgen nachkommt.

  • Strompreise

    Atomstreit heizt sich weiter auf

    Der Streit um die Nutzung der Atomenergie bringt der großen Koalition weiteren Unfrieden. Während u.a. CSU-Generalsekretär Markus Söder eine neues Energiekonzept forderte, halten u.a. Staatssekretär Michael Müller (SPD) und der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) am Atomausstieg fest.

  • Stromtarife

    Rewag, AVU, Esag und enviaM: Höhere Strompreise

    Los geht's: In Dresden, Chemnitz, Regensburg und Gevelsberg werden zum 1. Januar die Strompreise steigen. Das gaben die Versorger gestern bekannt. Dass das keine Einzelfälle bleiben werden, ist klar. Immerhin prüft allein das sächsische Wirtschaftsministerium momentan die Anträge von 28 weiteren Versorgern.

Top