Erdwärmenutzung

CD-ROM "Geothermie in NRW" neu aufgelegt

In der Basis-Version der CD-ROM zeigen digitale Karten die geothermischen Verhältnisse bis in eine Tiefe von 100 Metern. Damit lassen sich für jeden Hausbesitzer und Bauherren schnell wichtige Fragen beantworten. U.a. wie hoch ist die geothermische Ergiebigkeit unter meinem Grundstück?

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Die CD-ROM "Geothermie - Daten zur Nutzung des oberflächennahen geothermischen Potenzials" ist aufgrund der großen Nachfrage neu aufgelegt worden. Der nordrhein-westfälische Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann erhielt jetzt in Düsseldorf die erste CD-ROM der aktualisierten neuen Auflage von Professor Dr. Josef Klostermann, dem Präsidenten des Geologischen Dienstes NRW.

"Die CD-ROM über die Nutzungsmöglichkeiten von Erdwärme in NRW ist für jeden Bauherren und Planer in unserm Land interessant. Immerhin kann die oberflächennahe Erdwärme auf mehr als 70 Prozent der Landesfläche genutzt werden", erläuterte Horstmann. Die CD-ROM liefert auf verständliche Weise flächendeckende Informationen zum Wärmepotenzial des Untergrundes in Nordrhein-Westfalen. Für jedes Grundstück in NRW lässt sich mit geringem Aufwand prüfen, ob beim Neubau eines Gebäudes oder bei einem Austausch der Heizungsanlage eine Wärmepumpenheizung mit Erdwärme wirtschaftlich ist.

In der Basis-Version der CD-ROM zeigen digitale Karten die geothermischen Verhältnisse bis in eine Tiefe von 100 Metern. Damit lassen sich für jeden Hausbesitzer und Bauherren schnell die beiden wichtigen Fragen beantworten: Wie hoch ist die geothermische Ergiebigkeit unter meinem Grundstück? Welche Erdwärmesondenlänge ist optimal? Eine erweiterte Profi-Version enthält Zusatzinformationen für Architekten, Ingenieurbüros, Planungs- und Genehmigungsbehörden.

Die CD-ROM kann beim Geologischen Dienst NRW unter der Telefon-Nr: 02151-897212 angefordert werden. Sie kostet in der normalen Version für Bauherren 10 Euro, in der speziellen Version für Baufirmen und Architekten 348 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromnetz Ausbau

    Thoben: Anteil von Wärmepumpen in NRW zu gering

    Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) sieht weiteres Potenzial in NRW für den Einsatz von so genannten Wärmepumpen. Mit knapp drei Prozent sei der Anteil in NRW zu niedrig, lasse sich aber in den kommenden Jahren auf 10 Prozent steigern, wenn Bauherren und Architekten mitziehen, sagte Thoben in Düsseldorf.

  • Hochspannungsleitung

    NRW soll bei Erdwärmenutzung auf Platz eins bleiben

    80 Experten informierten sich kürzlich auf der Fachtagung Wärmepumpem-Marktplatz NRW über die fachgerechte Planung und Nutzung von Wärmepumpen. Mit der "Potenzialstudie Geothermie NRW" können Interessenten prüfen, mit welchem Aufwand für Erdbohrungen auf dem jeweiligen Grundstück zu rechnen ist.

  • Hochspannungsleitung

    "Geothermische Potenzialstudie NRW" vorgestellt

    Das Bundesland Nordrhein-Westfalen und die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW haben gestern in Krefeld die weltweit erste flächendeckende Potenzialstudie Geothermie vorgestellt. Bauherren können nun das Erdwärmepotenzial ihres Grundstücks mit Hilfe einer nur zehn Euro teuren CD-ROM ermitteln.

  • Strom sparen

    NRW soll bei Erdwärmenutzung auf Platz eins bleiben

    Die Wärmepumpen-Wochen der Landesinitiative Zukunftsenergien haben in Nordrhein-Westfalen viel Resonanz erzeugt. Das Bundesland will auch weiterhin auf Platz eins bei der Erdwärmenutzung bleiben.

Top