BWE sieht Boom bei Windkraftanlagen und fordert Anpassung des Stromeinspeisungsgesetzes

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Der Bundesverband Windenergie (BWE) sieht einen anhaltenden Boom hinsichtlich des Baus von Windkraftanlagen. Wie der Verband anlässlich seiner Hauptversammlung mitteilte, würden in diesem Jahr fast 800 Windturbinen gebaut werden. Das entspräche einem Rekordzuwachs von um 900 Megawatt; bis Ende des Jahres 1999 könnten somit 3750 Megawatt installiert sein. Die sodann 7200 installierten Windräder könnten 1,5 Prozent des deutschen Stroms installieren - bislang sind es 1,3 Prozent.


Angesichts dieser Perspektiven forderte BWE-Vorsitzender Peter Ahmels die Bundesregierung auf, das Stromeinspeisungsgesetz zu in Richtung eines bundesweiten Ausgleichs bei der Windenergie-Förderung zu ändern. In Niedersachsen etwa werde die im Gesetz festgeschriebene Beschränkung auf fünf Prozent Windenergie-Anteil zu einem baldigen Stopp von Winkrafträdern führen.


Befürchtet wird zudem, dass sich die Liberalisierung des Strommarkts negativ auf die Preise für Windstrom auswirkt - dies auch vor dem Hintergrund, dass schon jetzt 0,27 Pfennig pro Kilowattstunde eingespeisten Öko-Stroms weniger vergütet werden. Für eine Kilowattstunde erzeugten Stroms erhalten die Betreiber von Windkraftanlagen nurmehr 16,52 Pfennig

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