Besorgnis

Bush: Energiepreise werden Gegenstand der G-8-Gespräche sein

US-Präsident George W. Bush ist besorgt über die hohe Ölnachfrage und will deshalb die steigenden Energiepreise bei den kommenden Gesprächen der sieben führenden Industrieländer unter Einschluss Russlands (G-8) zum Thema machen. Auch das Problem mangelnder Energieeffizienz soll angesprochen werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Washington (ddp/sm) - US-Präsident George W. Bush hat angekündigt, dass die steigenden Energiepreise Thema bei den kommenden Gesprächen der sieben führenden Industrieländer unter Einschluss Russlands (G-8) sein werden. In einer Rede äußerte sich Bush am Mittwoch besorgt über die Entwicklung der Energiepreise, ohne jedoch explizit auf den Quotenbeschluss der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) einzugehen. Die OPEC hatte zuvor angekündigt, ihre Förderquote ab sofort um 500 000 Barrel je Tag anzuheben.

"Ich bin besorgt über die Nachfrage von Ländern wie China nach Öl und Energie im Allgemeinen - schnell wachsende Länder, die einen hohen Verbrauch von Rohmaterialien und natürlichen Ressourcen haben", sagte Bush. Die Statistiken zeigten, dass die Nachfrage das Angebot übersteige, das schlage sich nun in den Preisen nieder. Sowohl die stark steigende Energienachfrage wie auch das Problem mangelnder Energieeffizienz sollten im Rahmen der G-8 angesprochen werden.

Beobachter verweisen allerdings darauf, dass die USA zu den Industrieländern mit einem auffallend hohen Pro-Kopf-Verbrauch an Energie gehören. Insofern sei die Frage der Energieeffizienz auch vorrangig ein Problem der USA selbst.

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