Bundeswirtschaftsministerium plant "Energiesparverordnung"

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Wie das Bundeswirtschaftsministerium Ende Juni im Wirtschafts- und Umweltausschuß berichtete, plant die Bundesregierung die bisherige Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung in einer
sogenannten "Energiesparverordnung" zusammenzufassen.


Ziel diese sVorhabens ist es, den Heizenergiebedarf von Neubauten um rund 30 Prozent zusenken. Für Gebäude, deren Energiebedarf hauptsächlich aus erneuerbaren Energien gedeckt wird, sind keine
besonderen Vorschriften geplant. Für kleinere Wohngebäude soll ein einfacheres Anforderungs-und Nachweisverfahren möglich sein. Neu eingeführt werden Nachrüstungsverpflichtungen; zudem sollen
schrittweise Energiekennzahlen für den Gebäudebestand eingeführt werden, um Nutzern und Miet- und Kaufinteressenten Informationen über die Energiequalität zu geben.


Die im Wirtschafts- und Umweltausschuß vertretenen CDU/CSU-Abgeordneten kommentierten die Vorlage als einen "höchst zweifelhaften Ansatz": Einerseits seien nur marginale Einsparmöglichkeiten zu erkennen, andererseits müsse man mit einer Verkomplizierung und Verteuerung des Bauens rechnen.

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