Bundesregierung soll Förderrichtlinie für das 100.000-Dächer-Programm bis Ende Mai überarbeiten

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Zur Zukunft des 100.000-Dächer-Programms zur Förderung der Solarenergie erklären die Bundesvorsitzende Gunda Röstel und Michael Vesper, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Bauen und Wohnen sowie Spitzenkandidat von Bündnis 90 / Die Grünen in Nordrhein-Westfalen:


"Die rot-grüne Bundesregierung hat seit ihrem Amtsantritt mit den im Stromeinspeisegesetz und dem 100.000-Dächer-Programm getroffenen Festlegungen 25mal mehr Mittel in den Ausbau der Solartechnik in Deutschland investiert als die Regierung Kohl. Der gegenwärtige Boom in der Nachfrage nach Fördermitteln zeigt, welche enormen Chancen in der intensiven Nutzung dieser Technologie liegen. Wir streben deshalb an, diese Marktentwicklung mit eigenen Produktionskapazitäten zu verstetigen und dafür dauerhaft tragfähige Strukturen aufzubauen. Aus diesem Grund fordern Bündnis 90 / Die Grünen die Bundesregierung auf: die Fördermittel für Solarenergie in den nächsten vier bis fünf Jahren auf dem vereinbarten Niveau beizubehalten, um Sicherheit für Investoren auf diesem Gebiet zu schaffen, die Förderrichtlinie für das 100.000-Dächer-Programm bis spätestens Ende Mai zu überarbeiten, um einen kontinuierlichen Abfluss der Mittel zu gewährleisten und die 1999 für das 100.000-Dächer-Programm nicht abgerufenen Mittel auf 2000 zu übertragen.

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