Bundesregierung fördert regenerative Energien mit 200 Millionen Mark

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Die Bundesregierung wird den Einsatz regenerativer Energien ab dem 1. September dieses Jahres mit 200 Millionen Mark jährlich fördern. Für die Nutzung von Solarkollektoren, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme gibt es Zuschüsse und Darlehen mit partiellem Schuldenerlass. Das erklärte Bundeswirtschaftsminister Werner Müller am gestrigen Donnerstag in Bonn.



Zusammen mit dem
100.000-Dächer-Programm, das die Bundesregierung Anfang des Jahres initiiert hatte, sind damit rund zwei Milliarden Mark zur Förderung von regenerativen Energien vorgesehen. Müller dazu: "Diese Maßnahmen sind Bausteine des Einstiegs in eine zukunftsfähige Energieversorgung".



Vor allem Solarkollektoren zur Heiz- und Brauchwassererwärmung werden gefördert - sowohl bei Neubauten als auch im Gebäudebestand. Wärmepumpen werden nach wie vor gefördert, wenn die Anlagen mit regenerativ erzeugten Strom betrieben werden. Die Unterstützung von Energieeinsparmaßnahmen in Altbauten in Kombination mit Solarkollektor- oder Wärmepumpenanlagen wurde neu in das Programm aufgenommen. Sodann werden Biomasse-Systeme, Biogasanlagen und Wasserkraft gefördert. Erstmals wird auch die Nutzung von Erdwärme gefördert, dies allerdings nur dann, wenn auch Fördermittel von Ländern und Kommunen bereitgestellt werden.



Bei kleineren Anlagen gibt es unterschiedlich hohe Zuschüsse. Solarkollektoren werden mit 250 Mark pro Quadratmeter gefördert. In Sachen Zuschüssen beantwortet das Bundesamt für Wirtschaft unter der Telefonnummer 06196-4040 Fragen, derweil das Info-Zentrum der Kreditanstalt für Wiederaufbau unter 01801-335577 Auskünfte zu Darlehen gibt.

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