Schwerpunkt erneuerbare Energien

Bundespräsident veranstaltet 2. Woche der Umwelt in Bonn

Bundespräsident Johannes Rau lädt vom 2. bis 5. Juni in den Garten der Villa Hammerschidt in Bonn zur 2. Woche der Umwelt ein. Im Mittelpunkt steht das Thema erneuerbare Energien. Dazu gibt es Veranstaltungen für Fachleute aber auch eine Ausstellung für die interessierte Öffentlichkeit.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (red) - "Wir müssen lernen, das Energieeinkommen der Erde für unsere Bedürfnisse zu nutzen. Intelligente Energiepolitik setzt auf einen immer stärker wachsenden Anteil erneuerbarer Energiequellen und sorgt damit für eine dauerhaft gesicherte Versorgung, für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und für die Förderung modernster Technologie." Mit diesen Worten lädt Bundespräsident Johannes Rau vom 2. bis zum 5. Juni in den Garten der Villa Hammerschmidt in Bonn zur 2. "Woche der Umwelt" ein.

Rund 60 Aussteller und täglich 1000 Gäste werden erwartet. War die Premiere 2002 am Amtssitz des Staatsoberhaupts in Berlin eine Spitzenschau deutscher Umwelttechnik, steht 2004 das Thema erneuerbare Energien im Mittelpunkt. Neben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist diesmal auch die NRW-Stiftung für Umwelt und Entwicklung Mitveranstalter, die Deutsche Energie-Agentur (dena) und EUROSOLAR unterstützen sie.

Die "Woche der Umwelt" spricht zwei unterschiedliche Zielgruppen an: Die interessierte Öffentlichkeit sowie Fachleute, die sich im Umfeld der Konferenz in Bonn aufhalten. Interessierten wird die Möglichkeit gegeben, praktische Informationen und Tipps zum alltäglichen Energiesparen zu erhalten. Dazu dienen die von der DBU und dena konzipierte interaktive Energieausstellung "Energie@home" und die Präsentation von rund 60 Projekten im Schwerpunkt der größten Umweltstiftung Europas durch weitere Aussteller.

Fachleute und Multiplikatoren sollen vor allem durch die Fachveranstaltungen angesprochen werden und sich in lockerer Atmosphäre darüber austauschen, wie die Politik Bürger, Verbraucher und weitere handelnde Personen dazu bewegen kann, verstärkt erneuerbare Energien einzusetzen und sparsam mit Energie umzugehen. Um die Fachforen für anreisende Gäste attraktiv zu gestalten, werden je zwei Foren an zwei Tagen angeboten. In ihnen geht es um solares Bauen, Kommunikationsstrategien zur Föderung des Klimaschutzes, Zukunftsperspektiven durch Bioethanol auf dem Zuckermarkt und um die Frage, ob sichere Energieversorgung und erneuerbare Energien ein Gegensatz sind.

Weitere Informationen in unserem Energiekalender.

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