Grünes Licht

Bundesministerium für Verkehr zertifiziert Enertrag-Hindernisfeuer

Das von der Enertrag entwickelte Rotorblatthindernisfeuer EST 10 soll die bislang verwendeten Gefahrfeuer ersetzen. Durch die Anbringung von LED's in den drei Rotorblattspitzen einer Windkraftanlage ist die gesetzlich vorgeschriebene notwendige Lichtstärke dieses Hindernisfeuers etwa 160 mal geringer als die Lichtstärke der bisher eingesetzten Systeme.

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Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen hat das Rotorblatthindernisfeuer EST 10 von Enertrag zertifiziert. "Mit diesem Zertifikat haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein zur zügigen Markteinführung dieses revolutionären Systems absolviert", freut sich Werner Diwald, Geschäftsführer der Enertrag Windfeld Systemtechnik GmbH. Das Hindernisfeuer in der Blattspitze soll planmäßig im Frühjahr 2003 lieferbar sein.

Im Zertifikat wird bescheinigt, dass das Rotorblatthindernisfeuer EST 10 sowohl den internationalen Anforderungen der ICAO (International Civil Aviation Organization) als auch den nationalen Vorschriften des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen entspricht und zur Ausrüstung von Luftfahrthindernissen eingesetzt werden darf. Es soll die bislang verwendeten Gefahrfeuer ersetzen. Durch die Anbringung von LED's in den drei Rotorblattspitzen einer Windkraftanlage ist die gesetzlich vorgeschriebene notwendige Lichtstärke dieses Hindernisfeuers etwa 160 mal geringer als die Lichtstärke der bisher eingesetzten Systeme. Da auch jeweils nur die LED's des Blattes eingeschaltet werden, das den höchsten Punkt der Anlage darstellt, ist die Lichtemission auf ein Minimum reduziert.

Derzeit arbeitet Enertrag an der Ausrüstung eines ersten Prototyps, der im ersten Quartal 2003 in Brandenburg in Betrieb genommen wird.

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