Bundeskartellamt will über Fusion von Veba und VIAG entscheiden

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Stromkonzerne Veba und VIAG haben ihren Fusionsantrag bei der europäischen Kartellbehörde eingereicht. Brüssel ist in diesem Fall zuständig, da die beiden Unternehmen nicht mehr als zwei Drittel ihres Umsatzes im Inland erwirtschaften. Doch will das Bundeskartellamt das Fusionsverfahren nach Deutschland zurückholen. Dies sei laut Kartellamtspräsident Dieter Wolf auf Antrag möglich, wenn sich eine Fusion wesentlich auf einen Mitgliedsstaat der EU auswirke. Da die Fusion von Veba und VIAG nicht ohne Folgen für den deutschen Strommarkt bleiben wird, sieht sich demnach das Bundeskartellamt für diese Fusion zuständig.
Das könnte Sie auch interessieren
  • o2

    Telefonica: EU stimmt E-Plus-Deal wohl zu

    Die Fusion der beiden Mobilfunker o2 und E-Plus wird wohl wie geplant über die Bühne gehen. Brüssel wird die Übernahme laut Medienberichten genehmigen - unter gewissen Auflagen und gegen den Widerstand mehrerer nationaler Wettbewerbsbehörden.

  • Zusammenschluss O2 e-plus

    Kartellamt warnt vor steigenden Mobilfunkpreisen

    Das Bundeskartellamt hat gegenüber der EU Bedenken hinsichtlich der E-Plus-Übernahme durch Telefonica o2 geäußert. Sollte es tatsächlich zum Zusammenschluss kommen, könnten die Mobilfunkpreise in Deutschland deutlich steigen

Top