Übliche Kalkulation

Bundeskartellamt stellt Verfahren gegen E.ON-Töchter ein

Wie Bonner Wettbewerbshüter haben offensichtlich die Verfahren wegen überhöhter Netznutzungsentgelte gegen die E.ON-Töchter E.ON edis (Fürstenwalde/Brandenburg), E.ON Mitte (Kassel/Hessen) und E.ON Avacon (Helmstedt/Niedersachsen) eingestellt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

München (red) - Das Bundeskartellamt hat die Missbrauchsverfahren wegen überhöhter Netznutzungsentgelte gegen E.ON edis, E.ON Mitte und E.ON Avacon eingestellt, teilte E.ON Energie mit.

Die Wettbewerbshüter hätten damit die Konsequenz aus der Entscheidung des Oberlandesgerichtes Düsseldorf vom 11. Februar 2004 gezogen. Hiernach sei die bei den Energieversorgungsunternehmen übliche Kalkulation der Netzentgelte ausdrücklich als ein "taugliches und betriebswirtschaftlich vertretbares Konzept zur Preiskalkulation" anerkannt worden, kommentierte der Energieversorger.

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