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BUND: 2004 ist wichtiges Jahr für erneuerbare Energien

Hohe Erwartungen für den Ausbau alternativer Energien und beim Klimaschutz knüpft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) an das neue Jahr. Das kommende Erneuerbare- Energien-Gesetz könne entscheidend dazu beitragen, den Anteil regenerativer Stromerzeugung in Deutschland innerhalb weniger Jahre auf über zehn Prozent zu steigern.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Zur Ressourcenschonung und zum Schutz des Klimas müssten vor allem die vielen Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz genutzt werden. Dazu gehöre beispielsweise der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. Es sei ein großer Fehler, dass die Bundesregierung das selbst gesteckte Klimaziel von minus 25 Prozent Kohlendioxid bis 2005 aufzugeben scheine. Der deutschen Industrie werde so die Abkehr vom Klimaschutz leicht gemacht.

Die BUND-Bilanz bleibt jedoch negativ: 2003 habe die Bundesregierung in der Umweltpolitik vielfach versagt. Am deutlichsten sichtbar sei dies im Verkehrsbereich. In der Chemiepolitik habe sich die Bundesregierung in Person von Wirtschaftsminister Clement auf die Seite der Industrie gestellt. Die Absicht von Bundeskanzler Schröder, die Hanauer Atomfabrik nach China zu exportieren, habe der Glaubwürdigkeit rot-grüner Umweltpolitik schwer geschadet. Eine Hermes-Kreditbürgschaft der Bundesregierung für den Bau eines neuen Atomkraftwerkes in Finnland hätte gerade noch verhindert werden können.

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