Kontakte ausbauen

Bulgarien an Brandenburger Erfahrungen im Energiesektor interessiert

Brandenburg will seine wirtschaftlichen Kontakte zu Bulgarien ausbauen. Das Land habe "großes Interesse an unseren Erfolgen und Erfahrungen beim Ausbau erneuerbarer Energien und beim technologischen Vorsprung für eine klimaneutrale Braunkohleverstromung", so Ministerpräsident Matthias Platzeck.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Sofia/Potsdam (ddp-lbg/red) - Wie die Potsdamer Staatskanzlei mitteilte, lud Platzeck deshalb den bulgarischen Umweltminister Dzhevdet Tchakarov nach Brandenburg zum Erfahrungsaustausch auf Expertenebene ein. "Wir wollen dem neuen EU-Mitglied unsere guten Erfahrungen zur Nachnutzung anbieten, Fehler vermeiden helfen und märkischen Unternehmen auch hier ein Geschäftsfeld eröffnen", sagte Platzeck, der bei seinem dreitägigen Bulgarien-Besuch letzte Woche auch mit Premier Sergej Stanishev zusammengetroffen war.

Platzeck war von einer Unternehmerdelegation begleitet worden. Er gehe davon aus, dass aus den Gesprächen dauerhafte wirtschaftliche Beziehungen entstünden so wie beim uckermärkischen Windenergie-Unternehmen Enertrag, das an der Schwarzmeerküste eine 100-Millionen-Euro-Investition realisiere, sagte der Ministerpräsident.

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