Zusammenarbeit

Büro für Wasserkraft meldet Zuwachs in der Wasserkraftnutzung in NRW

Erste Erfolge in der technischen sowie ökologischen Optimierung laufender Wasserkraftanlagen verzeichnet das Büro für Wasserkraft der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Als Ansprechpartner für Betreiber von Wasserkraftwerken, Naturschutzverbände, Wasserbehörden und Anglervereine wurden Informationen und Angebote vernetzt.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Arbeit des Büros für Wasserkraft der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW verzeichnet erste Erfolge. Stefan Prott, Leiter des Büros in Bad Sassendorf bei Soest, setzte im ersten Jahr seiner Tätigkeit auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Interessenten rund um die Wasserkraft. Als Ansprechpartner für Betreiber von Wasserkraftwerken, Naturschutzverbände, Wasserbehörden und Anglervereine hat er Informationen und Angebote vernetzt.

Erste Erfolge zeigen sich in der technischen sowie ökologischen Optimierung laufender Wasserkraftanlagen. Dabei handelt es sich um Reaktivierungsvorhaben kulturhistorisch bedeutender Wasserkraftwerke bis hin zur Erschließung bisher nicht genutzter Wasserkraftressourcen. Aktuell werden 20 laufende Projekte durch das Büro für Wasserkraft vorangetrieben. Die Schaffung ausreichender Planungssicherheit zieht auch ein gesteigertes Interesse für zusätzliche Investitionen nach sich. Davon profitieren nicht zuletzt ökologische Verbesserungen wie die Herstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern sowie der Fischschutz.

Das REN-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt diese Vorgehensweise. In 2001 wurden 209 Kilowatt mit einer prognostizierten Stromerzeugung von 1,1 Millionen Kilowattstunden pro Jahr gefördert. Zum Januar 2002 wurde die Förderung für Wasserkraftprojekte angehoben, die nun mit einem Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Investitionssumme gefördert werden können. Bisher wurden für das Jahr 2002 Förderungen für 421 Kilowatt installierter Leistung positiv beschieden und lassen eine zusätzliche Stromerzeugung von nahezu einer Million Kilowattstunden pro Jahr erwarten.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Windrad

    Ökostrom-Anteil lag im Sommer bei 27 Prozent

    Der Anteil der erneuerbaren Energien ist im Sommer vorläufigen Berechnungen zufolge auf etwas über 27 Prozent geklettert. Von Juli bis September betrug er 27,2 Prozent, wie aus vorläufigen Berechnungen des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) auf Basis von Daten der Strombörse EEX für die "taz" (Dienstagsausgabe) hervorgeht.

  • Energieversorung

    AGEB: Konjunktur bremst Anstieg des Energieverbrauchs im Jahr 2008

    Deutschland hat im vergangenen Jahr mit 478 Millionen Steinkohleeinheiten knapp ein Prozent mehr Primärenergien verbraucht als 2007. Bestimmende Faktoren waren kühle Temperaturen und konjunkturelle Eintrübungen. Das geht aus der Jahresbilanz 2008 hervor, die die AGEB jetzt in Köln veröffentlichte.

  • Stromnetz Ausbau

    Energiepolitik: Baden-Württemberg hält an Verdoppelungsziel fest

    Baden-Württemberg hält unbeirrt daran fest, den Anteil erneuerbarer Energien im Bundesland bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln. Dies bekräftigte Wirtschaftsminister Döring im Zuge einer aktuellen energiepolitischen Diskussion. Allerdings müsse dazu auch die "große" Wasserkraft gefördert werden, für die im Südwesten noch ein großes Ausbaupotenzial bestehe.

  • Stromnetz Ausbau

    VBEW: Strom aus Sonne und Wind gibt es nicht zum Nulltarif

    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz fördert die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit einem festgelegten Preis pro Kilowattstunde. Im vergangenen Jahr sind so Subventionen in Höhe von 1100 Millionen Euro bundesweit geflossen. Dennoch fordert der VBEW, dass diese Förderung nicht über den Strompreis erfolgen dürfe.

  • Hochspannungsmasten

    Erste Gemeinde steigt auf 100 Prozent Öko-Strom um

    Die Gemeindeverwaltung Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee bezieht als erste Kommune ihren Strom zu 100 Prozent aus Wasserkraft - ganze 900.000 Kilowattstunden pro Jahr. Der Strom kommt von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und ist vom TÜV zertifiziert. Der Gemeine entstehen nur Mehrkosten von einem Cent je Kilowattstunde.

Top