Nachhaltigkeit

Bürgersolarkraftwerke Wolfratshausen sind Mahnmal für Stoiber

Die Bürger aus Wolfratshausen, der Heimatgemeinde des Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber, haben in dieser Woche die Bürgersolarkraftwerke eingeweiht, die jährlich etwa 35 000 Kilowattstunden Strom aus Sonnenenergie erzeugen. Sie sollen Stoiber täglich daran erinnern, dass er eine nachhaltige Technologie nicht weiter behindern soll.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Mit einem feierlichen Festakt wurden kürzlich die Bürgersolarkraftwerke Wolfratshausen, ein Projekt der lokalen Agenda 21, eingeweiht. Das solare Großkraftwerk mit einer Leistung von 36,96 Kilowatt liefert jährlich nahezu 35 000 Kilowattstunden Solarstrom, besteht aus 19 Einzelkraftwerken, die jeweils einem Investor aus Wolfratshausen oder aus der unmittelbaren Umgebung gehören. Insgesamt wurden fast 200 000 Euro investiert.

"Mit diesen Solarkraftwerken haben die Bürger aus seiner Heimatgemeinde für den Bayerischen Ministerpräsidenten und Kanzlerkandidaten Stoiber ein Denkmal errichtet", erläuterte Horst Prem, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Solarkraftwerke München Land GmbH. Damit würde Stoiber täglich aufgefordert darüber nachzudenken, ob er weiterhin eine nachhaltige Zukunftstechnologie behindern will. Ähnlich äußerte sich Rolf Fahle, Chef der Solar GmbH aus dem niederbayerischen Furth, die das Konzept und die Anlage geliefert hat: "Die Bürgersolarkraftwerke Wolfratshausen sind nicht nur ein Denkmal für Stoiber, sondern auch ein Mahnmal." Stoiber würde gemahnt, die bisher gegen seinen erklärten Willen geschaffenen Arbeitsplätze nicht wieder zu vernichten und zu seinen früheren Positionen zurückzufinden.

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