Know-how

BTU Cottbus nimmt Forschungsanlage zur Trocknung von Braunkohle in Betrieb

Um auch weiterhin die Technologieführerschaft bei der Braunkohlevertromung zu behalten, wurde jetzt an der Technischen Universität in Cottbus eine neue Versuchsanlage zur druckaufgeladenen Dampf-Wirbelschicht-Trocknung von Braunkohle in Betrieb genommen. Bis April 2005 werden Wissenschaftler versuchen, den Wirkungsgrad von Braunkohlekraftwerken weiter zu verbessern.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

An der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus wurde jetzt offiziell eine Versuchsanlage zur druckaufgeladenen Dampf-Wirbelschicht-Trocknung in Betrieb genommen. Zahlreiche Unternehmen, das Land Brandenburg und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützen dieses Projekt mit einem Finanzvolumen von insgesamt 1,85 Millionen Euro.

Bis April 2005 wollen Wissenschaftler der BTU Cottbus im Rahmen dieses Forschungsprojektes die Technologie der druckaufgeladenen Dampfwirbelschichttrocknung für Rohbraunkohle entwickeln und testen um die Wirkungsgrade von Braunkohlekraftwerken weiter zu erhöhen und die Kohlendioxid-Emissionen entsprechend zu verringern. VEAG-Vorstand Reinhardt Hassa: "Wir wollen mit unserem in der Welt einmaligen Know-how bei der Braunkohleverstromung auch weiterhin intensiv Technologieförderung betreiben. Nur so ist es möglich, langfristig Akzeptanz für uns als leistungsstarken Energiekonzern zu schaffen. " Ziel sei es, die Technologieführerschaft bei der Braunkohleverstromung auch in Zukunft zu behalten.

Partner dieses Projektes sind ALSTOM Power Generation AG, Balcke-Dürr Energietechnik GmbH, BTU Cottbus, Energie-Ressourcen-Institut, Lausitzer Braunkohle AG (LAUBAG) und die Mitteldeutsche Braunkohlen Gesellschaft mbH.

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