Steigender Bedarf

BSi: Erneuerbare Energien sichern den Absatz von Aluminium und Kupfer

Die angesichts der aktuellen Diskussion um die Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) mehrfach geforderten Ausnahmeregelungen für die Rohstoffindustrie hat der Bundesverband Solarindustrie (BSi) abgelehnt. Grund: Die Solartechnik wird in Zukunft für einen stark steigenden Bedarf an Aluminium und Kupfer sorgen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Angesichts der aktuellen Diskussion um die Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG), in der für die Rohstoffindustrie Ausnahmeregelungen gefordert werden, weist der Bundesverband Solarindustrie (BSi) darauf hin, dass neben dem Handwerk gerade die Rohstoffindustrie erheblich vom Ausbau der erneuerbaren Energien profitiert. Allein die Solartechnik wird in Zukunft für einen stark steigenden Bedarf an Aluminium und Kupfer sorgen, ist sich der Verband sicher. Hier liege das Potenzial ab dem Jahr 2010 allein für den deutschen Markt bei 60 000 Tonnen Aluminium und 200 000 Tonnen Kupfer pro Jahr.

Um die Zukunftsmärkte im Bereich Erneuerbare Energien zu erschließen und den Import von Öl und Gas durch Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Inland zu ersetzen, seien weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen für die erneuerbare Energien-Industrie und das Handwerk unverzichtbar. Der BSi plädiert daher für die Fortführung des EEG ohne Ausnahmeregelungen. Weiter weist er auf die steigenden Exportchancen bei konsequentem Ausbau des Solarmarktes hin. Die erneuerbaren Energien seien eine der wenigen langfristig wachsenden Märkte für die Rohstoffindustrie.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strommasten

    Regierung stellt Energieversorgung neu auf

    Netzbetreiber müssen künftig haften, wenn Windanlagen auf hoher See nicht rechtzeitig an das Stromnetz angeschlossen werden können. Am Donnerstag beschloss der Bundestag Neuregelungen zum Ausbau von Offshore-Windanlagen. Zudem wurde beschlossen, dass "systemrelevante" Kraftwerke nicht einfach stillgelegt werden können.

  • Hochspannungsleitung

    First Solar plant zweite Solarfabrik in Frankfurt/Oder

    Das US-Unternehmen First Solar mit Sitz in Tempe (Arizona) will seinen Produktionsstandort in Frankfurt/Oder deutlich erweitern. Eine Absichtserklärung zum Bau einer zweiten Fabrik zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen wurde am Dienstag in Frankfurt unterzeichnet.

  • Hochspannungsmasten

    Solarstrombranche erwartet Wachstum von 25 Prozent

    Aufgrund der stark steigenden Nachfrage hat die Industrie massiv in neue Produktionsanlagen investiert und konnte die Preise seit 1999 um fast 20 Prozent senken. Weil das 100 000-Dächer-Programm zur Förderung von Solaranlagen Ende 2003 ausläuft, soll die Einspeisevergütung angepasst werden.

  • Hochspannungsleitung

    VDEW-Chef Meller: Stromwirtschaft setzt auf den Standort Deutschland

    "Die sichere und zuverlässige sowie konkurrenzfähige, effiziente und umweltschonende Stromversorgung bleibt eine wichtige nationale Aufgabe." Mit diesem Worten begann der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) seine Rede zur Vorstellung der Leistungsbilanz. Wir veröffentlichen die Rede in der Originalversion.

  • Stromnetz Ausbau

    Clement über zukunftsfähige und nachhaltige Energiewirtschaft als Standortfaktor

    Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, auf einer Veranstaltung der DIHK-IHK Köln am 18. November 2002 in der Originalversion.

Top