Brüderle: Tatsachen auf den Tisch, Herr Fischer

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Zum anhaltenden Streit um den Export der Hanauer Plutoniumfabrik erklärte der stellvertretende FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle in Berlin:


"Mit dem Herumgeeiere der grünen Minister Fischer und Trittin beim Export der Hanauer Plutoniumfabrik muss endlich Schluss sein. Sie müssen endlich alle Tatsachen auf den Tisch legen. Sie müssen der Öffentlichkeit die Frage beantworten, ob die Fabrik nach Russland exportiert wird, um dann russische Brennstäbe zu importieren. Die Äußerungen aus dem Außenministerium, Russland müsse die USA fragen, wohin es die Brennstäbe exportieren darf, legt diese Vermutung zumindest nahe. Nimmt man die Äußerungen aus dem Auswärtigen Amt ernst, dann kann Russland mit Einverständnis der USA die Brennstäbe in sichere Drittstaaten exportieren. Als NATO-Land mit einer immer noch technologisch führenden, rein zivilen Atomnutzung gehört Deutschland sicherlich zu den potenziellen Importeuren. Vor diesem Hintergrund müssen die Grünen auch erklären, warum die russische Bevölkerung Verantwortung für eine Technologie übernehmen soll, die sowohl Fischer als auch Trittin bis vor kurzem noch als ökologisch und sicherheitstechnisch problematisch angesehen haben.

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