Brennstoffzellen-Versuchsanlage der Bewag läuft

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Berliner Bewag AG erprobt derzeit in der Hauptstadt eine europaweit einzigartige Technologie - nämlich eine stationäre Brennstoffzelle mit protonenleitender Membran, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Diese so genannte "PEM-Technologie" ("Polymer-Electrolyte-Membrane", auch als "Proton-Exchange-Membrane" bezeichnet) gilt als hocheffizient, umweltverträglich und nahezu emissionsfrei.



Mit einer installierten elektrischen Leistung von bis zu 250 Kilowatt und einer Wärmeleistung von etwa 230 Kilowatt erreicht die Anlage einen hohen Wirkungsgrad. Die protonenleitenden Brennstoffzellen sind bis dato vor allem in der Automobilindustrie auf großes Interesse gestoßen, da sie - in Verbindung mit einem Elektroantrieb - eine umweltfreundliche Alternative zum Verbrennungsmotor darstellen. Zugleich aber gelten die Brennstoffzellen auch als Schlüssel für die Energieversorgung der Zukunft.



Die Versuchsanlage im Bewag-Heizwerk in Berlin-Treptow soll in einem mehrjährigen Probelauf Erkenntnisse über den wirtschaftlichen Einsatz dieser Brennstoffzelle bringen. Das Projekt ist integriert in einen Innovationspark, der den Besuchern viele zusätzliche Informationen rund um die Energie vermittelt.



Partner des Projekts sind die HEW, PreussenElektra, Veag und die die französische EDF. Die Brennstoffzelle wurde von der Firma Ballard (Kanada) entwickelt. Das strom magazin berichtete bereits Mitte Juni über den Innovationspark - lesen Sie hier.

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