58 Millionen Tonnen

Braunkohleförderung in der Lausitz leicht gesunken

Die Braunkohleförderung in der Lausitz ist im zu Ende gegangenen Jahr leicht zurückgegangen. Wie Vattenfall Europe Mining and Generation mitteilt, wurden in den vier Tagebauen Cottbus-Nord, Jänschwalde, Welzow-Süd (alle Brandenburg) und Nochten (Sachsen) insgesamt rund 58 Millionen Tonnen Rohbraunkohle gefördert.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Cottbus (ddp-lsc/sm) - Im Jahr 2007 waren es 59,5 Millionen Tonnen gewesen. Der Großteil der Kohle wurde in den Lausitzer Braunkohlekraftwerken verstromt.

Die von Cottbus aus gesteuerten Vattenfall-Kraftwerke erzeugten im Jahr 2008 rund 58 Millionen Megawattstunden Strom, etwa zwei Millionen weniger als 2007, wie es weiter hieß. Diese Strommenge decke den Bedarf von mehr als 16 Millionen Haushalten. Zudem seien 3,2 Millionen Megawattstunden Wärme für die industrielle Nutzung und Fernwärme abgesetzt worden. 2007 waren es 2,9 Millionen Megawattstunden.

Die Mitarbeiterzahlen in den Unternehmen Vattenfall Europe Generation AG und Vattenfall Europe Mining AG sowie den für Bergbau und Stromerzeugung tätigen Bereichen der Vattenfall Europe Business Services GmbH blieben weitgehend konstant. Im zu Ende gegangenen Jahr waren 8387 Mitarbeiter (2007: 8307) beschäftigt, davon 767 (2007: 757) Auszubildende. Auf die Standorte in der sächsischen und brandenburgischen Lausitz entfielen dabei 7385 Mitarbeiter.

Schwerpunkt der Forschungsarbeit für Vattenfall Europe sei weiterhin die CO2-Abscheidung in Braunkohlekraftwerken. Während des bisherigen Forschungsbetriebs in der im September 2008 eingeweihten Pilotanlage in Schwarze Pumpe sei ein Abscheidungsgrad von über 90 Prozent erreicht worden.

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